Das eigentliche “ Rätsel Atlantis “ besteht nicht in der Frage, wo das Inselreich Atlantis gelegen habe und wann seine Königsinsel untergegangen sei, sondern in der Tatsache, daß noch keiner der vielen Autoren, die sich mit dem Atlantisbericht beschäftigt haben, den Schlüssel gesehen oder gar nach ihm gesucht hat, den uns dieser Bericht an vielen Stellen anbietet.
Immer wieder, über ein dutzendmal, wird im Atlantisbericht behauptet, daß Solon, „der weiseste unter den sieben Weisen Griechenlands“ (Tim.20) diesen Bericht als eine Nacherzählung altägyptischer Tempelinschriften und Papyrustexte von seinem Aufenthalt in Ägypten (570-560 v. Chr.) nach Athen mitgebracht habe. Solon war der große griechische Staatsmann, der den Athenern nach den strengen diktatorischen Gesetzen des Drakon, die ersten demokratischen Gesetze die die Welt kennt, gegeben hat. Er verpflichtete nun die Athener, ihren Stadtstaat zehn Jahre lang nach diesen Gesetzen zu verwalten und nichts zu verändern. In diesen zehn Jahren wollte er nach Ägypten reisen, um „die Kunde vergangener Zeiten zu studieren“. Solon konnte sich für diese Studien kein geeigneteres Land aussuchen, denn die ägyptischen Priester jener Zeit, die man mit Recht „eine Zeit der Restauration“ genannt hat, waren damals schon seit etwa hundert Jahren damit beschäftigt, die alten Inschriften und Buchrollen ihres Landes zu sammeln, abzuschreiben und zu ordnen. So verfügten sie über ein umfangreiches historisches Wissen, das sie ihm gerne mitteilten.
Etwa hundert Jahre später war auch Herodot, der „Vater der Geschichtsschreibung“, in Ägypten und hat von dort ebenfalls umfangreiche historische Berichte, die ihm ägyptische Priester mitgeteilt hatten, mit nach Griechenland gebracht. Solon konnte sich für seine Studienreise nach Ägypten keinen geeigneteren Zeitpunkt aussuchen, denn damals regierte der König Amasis (Amose 570-526 v. Chr.) über Ägypten, der ein großer Griechenfreund war und „ganz und gar der giechischen Welt angehörte“ ( Breasted 1954,316).
Solon fand in Ägypten „ehrenvolle Aufnahme“ (Tim.21e). Er hat in den zehn Jahren seines dortigen Aufenthaltes sehr viel gehört und gesehen, am meisten interessierte ihn der sogenannte Atlantisbericht, weil in diesem Bericht von einer besonderen Heldentat seiner Vaterstadt Athen die Rede war.
Die ägyptischen Priester, unter ihnen Sonchis von Theben und Psenophis von Heliopolis, „die in diesen Dingen am meisten kundig waren“ (Tim.22), zeigten dem Solon Tempelinschriften und Papyrusrollen, die von seiner Vaterstadt Athen und der Heldentat, die die Athener eist gegen die von Europa nach Griechenland vordringenden Kriegerscharen vom Inselreich Atlantis vollbracht hatten, berichteten. Da Solon die Hieroglyphen der altägyptischen Texte nicht lesen konnte, „bat er die Priester inständigst, ihm genau alles, die einstigen Bürger von Athen Betreffendes, der Reihe nach zu berichten“. “ Diesen Bericht, habe der Priester gesagt, will ich dir nicht vorenthalten, sondern ihn dir selbst und deiner Vaterstadt zu Ehren mitteilen“ (Tim. 23d).
Dann habe der Priester dem Solon die altägyptischen Berichte in griechischer Sprache nacherzählt, „indem er die Schriften selber zur Hand nahm“ (Tim. 24a). Solon habe sich diese Nacherzahlung aufgeschrieben und mit nach Athen gebracht. Er wollte, wie er einst sagte, ein großes Epos über das Thema verfassen. Leider wurde Solon gezwungen, „durch Aufstände und andere Mißstände, die er bei seiner Rückkehr in Athen vorfand, seinen Plan aufzugeben“ (Tim. 21c). Er starb nach einem Jahr (599 v. Chr.) und so ist aus dem Epos über Athen und Atlantis nichts geworden.
Kritias d. Ä., der Solons Niederschrift noch besaß, erklärte: „Nach meiner Meinung hätte weder Hesiod noch Homer größeren Ruhm erlangt als er (Solon)“ Tim.21d).
Bei einem der Lehrgespräche, die Sokrates mit seinen Schülern Platon, Timaios, Kritias d. J. und Hermokrates führte, sollte einer der Teilnehmer von den „leibhaftigen Vorfahren “ der Athener und ihrer Bewährung in Krieg und Frieden „Wahres und wirklich Geschehenes“ berichten.
Kritias d. J. meldete sich. Er hatte von seinem Großvater Kritias d. Ä. die Niederschriften, die Solon aus Ägypten mitgebracht hatte, geerbt, er erklärte:
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Diese Aufzeichnungen befanden sich bei meinem Großvater und befinden sich jetzt noch bei mir und sind von mir schon als Knabe gründlich studiert worden“ (Krit. 113b). Er bat um Erlaubnis, sich alles bis zum nächsten Lehrgespräch genau in Erinnerung bringen zu können und trug dann am folgenden Tag, dem Sokrates und seinen Mitschülern den Bericht, den Solon aus Ägypten mitgebracht hatte, vor. Platon hat diesen Bericht in seine Dialoge Timaios und Kritias aufgenommen und so der Nachwelt erhalten …
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Der Atlantisbericht den Solon von den ägyptischen Priestern erhalten hat, berichtet von einem Wanderzug von Nordmeer-Völkern zu Lande und zu Wasser, um sich neue Siedlungsgebiete zu erobern, da ihre ursprüngliche Heimat durch verheerende Naturkatastrophen ( Einschlag eines riesigen Meteoriten, Tsunamie und Vulkanausbrüche) vernichtet wurde, bzw. unterging.
In seinem Buch “ DIE ATLANTER “ weist Jürgen Spanuth nach, daß das Ursprungsland der Atlanter im Nord- und Ostseeraum lag. Der letzte Rest ihrer Königsinsel BASILEIA, ist unsere Insel HELGOLAND/ HEILIGLAND.
Die Heimat der Atlanter. (Jürgen Spanuth)
Im Nachfolgenden wollen wir die Völkerschaften vom Inselreich Atlantis der Kürze halber “ Atlanter “ nennen, obwohl dieser Name im Atlantisbericht Solon`s nicht vorkommt.
Die in vielen tausend Büchern immer wieder gestellte Frage, wo die Atlanter beheimatet gewesen seien, kann mit Hilfe der altägyptischen Vorlagen des Atlantisberichtes endgültig gelöst werden.
In den Texten von Medinet Habu wird von den Völkerschaften, die um 1200 v. Chr. von Amuru (etwa Palästina), von See und im Bündnis mit Libyern und Tyrrhenern von Westen her gegen Ägypten vorstießen – was uns ja auch im Atlantisbericht überliefert wird – gesagt, daß sie “ von den Inseln und Festländern im fernsten Norden “ gekommen seien.
W. Helck hat richtig geschrieben: „Als Herkunftsgegend werden „die Inseln im Ozean“ genannt, „die im Norden liegen“. Dabei muß festgestellt werden, daß die Ägypter unter dem „sin wur“, dem „großen Wasserkreis“, dem „Ozean“, niemals das Mittelmeer, sondern immer den „großen Wasserkreis“ oder „Kreisstrom“, der nach ihrer Vorstellung die Erdscheibe umfließt, verstanden haben. Als Sammelname für die verschiedenen Stämme oder Völkerschaften, die „von den Inseln im Ozean, die im Norden liegen“, kamen, wird der Name “ HAUNEBU “ oder “ HAUNEBUT “ in den Texten von Medinet Habu verwendet. Nach R. Eisler ist der Name dieses Fremdvolkes kaum ägyptisch, also vielleicht ein Name, mit dem die Nordmeervölker sich selbst bezeichneten.
Die HAUNEBU wurden schon sehr früh in altägyptischen Texten genannt. Von den HAUNEBU soll der Bernstein kommen, der seit etwa 2400 v. Chr. in ägyptischen Gräbern gefunden oder in Inschriften erwähnt wird. Von den Haunebu, die als “ alle nördlichen Länder von den Enden der Erde“ bezeichnet wurden, kam zur Zeit Thutmoses III. (1500 v. Chr.) eine Gesandschaft nach Ägypten, die 8943 Pfund Elektrum-Bernstein dem Pharao brachten. Die Haunebu werden schon in den alten Pyramidentexten genannt. Dort heißt es z.B.: „Du „sin wur) bist grün und groß in deinem Namen „Großer, grüner Ozean“, wahrlich, du bist kreisförmig und rund als der Wasserkreis, der die Haunebu umgibt. Wahrlich, du bist rund und gewaltig, als das runde gewaltige Meer“. Auf der Völkertafel von Edfu steht: „Haunebut nennt man die Inseln des Großen Wasserkreises und die Nordländer, die vom Bachwasser leben“. In der Inschrift aus dem Neuen Reich steht: „Alle Länder der Haunebu, die Fremdländer des Großen Ozeans“. Auf dem Pylon des Haremheb (1335-1310 v. Chr.) heißt es: „Die Haunebu kommen vom Großen Wasserkreis am Ende der Welt“. In einer Inschrift von Philae steht geschrieben: „Der Strom des Großen Wasserkreises, der zu den Haunebu führt“.
Es kann also garnicht zweifelhaft sein, daß die Ägypter die Heimat der Haunebu auf den Inseln und Länder am Großen Wasserkreis, am nördlichen Ozean, und nicht am Mittelmeer, das nie zum Großen Wasserkreis gerechnet wurde, lokalisierten.
Dagegen spricht nicht, daß auf dem Stein von Rosette das Wort „Haunebu“ mit „Hellenikos“ übersetzt wird. Der berühmte Stein von Rosette stammt aus der Zeit der Kleopatra (69-30 v. Chr.), die auf ihm genannt wird. Damals saßen seit mehr als einem Jahrtausend, seit der Zeit der Großen Wanderung, Haunebu-Nordmeervölker in Griechenland.
An anderer Stelle werden die Nordmeervölker auch „Völker von den Enden der Erde“ genannt, worunter wir ebenfalls Völker aus dem äußersten Norden des bewohnten Erdkreises der Ägypter zu verstehen haben. Unzahlige Male bezeichnen ägyptische, hebräische, babylonische, griechische und lateinische Texte die Länder im äußersten Norden als Länder „an den Enden der Erde“.
Wieder andere Textstellen in Medinet Habu sagen von den Nordmeervölkern: „Sie kommen von den Säulen des Himmels“. Die Ägypter glaubten wie alle alten Völker, daß der Himmel auf einer oder auf mehreren Säulen aufruht und sich um die Spitze dieser Säule(n) dreht. Da nun der POLARSTERN der einzige ruhende Punkt am Himmel zu sein scheint, glaubten alle alten Völker, daß die Säule(n) des Himmels unter dem Polarstern, also im hohen Norden stehen.
Für die Griechen war, wie E. Tieche in seiner Arbeit „Atlas als Personification der Weltachse“, mit zahlreichen Belegen nachgewiesen hat, ATLAS, der Himmelsstützer, geradezu eine Persinification der Weltachse, unserer “ Erdachse „, die im Norden zum Himmelspol aufragt.
Wieder eine andere Angabe über die Heimat der Nordmeervölker lautet: „Sie kommen von der fernen Finsternis“ (=Mitternacht) Die Ägypter glaubten, daß im Norden die ewige Finsternis (Duat) herrsche, sie sagten z.B.: „Die Sonne ruht in der sechsten Nachtstunde (= Mitternacht) in der Tiefe der Finsternis“ und:
„Die Sonne verläßt in der zwölften Stunde der Nacht (sechs Uhr morgens) die vereinigte Finsternis“. Im Alten Testament ist diese Bezeichnung für die „Nordischen“ (ha sapon) übernommen worden, dort heißt es: „Sie kommen von Mitternacht“. Es kann also nicht zweifelhaft sein, daß die zeitgenössischen altägyptischen Texte die Heimat dieser Völker an das Weltmeer im fernsten Norden verlegen.
Noch genauer ist die Bezeichnung der Texte von Medinet Habu: „Völker vom neunten Bogen“. Die Ägypter hatten die bewohnte Erdscheibe in neun Bogen, die etwa unseren Breitengraden entsprechen, eingeteilt, deswegen wird der ganze „Erdkreis“ auch „alle neun Bogen“ genannt.
Griechen und Römer haben diese Einteilung der Erdscheibe übernommen. Die Griechen nannten die „Bogen“ der Ägypter „paralleloi“, die Römer „circuli“.
Plinius d. Ä. sagte z.B.: „Der neunte circulus geht durch Britannien und das Land der Hyperboreer (Kimbrische Halbinsel), dort dauert der längste Tag siebzehn Stunden“. Schon F.A. Ukert hat in seiner “ Geographie der Griechen und Römer “ festgestellt, daß diese Einteilung der Griechen und Römer von den Ägyptern übernommen wurde und daß der „neunte Bogen“ den Gebieten zwischen dem 52. und 57. Grad nördlicher Breite entspricht.
Zwischen dem 52. und 57. Grad nördlicher Breite liegen Norddeutschland, Dänemark und Südskandinavien. Hier müssen wir also die Heimat der „Völker vom neunten Bogen“, „Von den Säulen des Himmels“, „von den Inseln und Festländer am Weltmeer im fernsten Norden“ suchen.
Diese Angaben entsprechen denjenigen des Atlantisberichtes. Auch dort heißt es, daß die Heeresmacht der Atlanter „ihren Ausgangspunkt im atlantischen Meer hatte“. Dieser Name wird so erklärt: “ Auch Namen legte er (Poseidon) ihnen bei, und zwar dem Ältesten und dem Könige den, von dem ja auch die ganze Insel und das Meer, welches das Atlantische heißt, ihren Namen erhielten, weil der Name des ersten der damaligen Könige Atlas lautete“. Es ist ein ständig wiederholter methodischer Fehler, wenn man den alten Völkern moderne geographische Kenntnisse und Vorstellungen unterstellt und geographische Namen und Begriffe der Alten, mit modernen geographischen Namen und Begriffen gleichsetzt.
Dieser methodische Fehler ist häufig bei der Auslegung des Begriffes „Atlantisches Meer“ im Atlantisbericht gemacht worden. In vielen Büchern über das Thema “ Atlantis “ wurde das dort erwähnte „Atlantische Meer“ mit dem „Atlantischen Ozean“ unserer Tage gleichgesetzt. Die alten Völker haben aber mit dem Namen “ Atlantisches Meer „, nicht den „Atlantischen Ozean“ unserer Tage bezeichnet, sondern das Nordmeer, insbesondere die NORD- und OSTSEE, die sie für ein Meer hielten.
Die “ Säule(n) des Himmels “ standen nach ihrer Vorstellung unter dem Polarstern, wie wir oben hörten. Die Ägypter nannten den Gott der Himmelsstütze “ Tat „, die Griechen “ Atlas „, die Germanen “ IRMIN “ ( Unsere Irminsul ).
Alle diese Völker diese Völker glaubten, daß der Himmelsstützengott im hohen Norden steht. Deswegen sagten z.B. die Ägypter von diesem den Himmel tragenden Gott: “ Ich bin Tat, der Sohn des Tat, geboren in der fernen Finsternis“. Die Griechen sagten von Atlas: “ Vor den Wohnungen der Nacht (Norden) stehend, trägt des Japetos Sohn (= Atlas) den weiten Himmel mit dem Haupt und unermüdlichen Händen“.
Wir Deutschen und alle Nord- und Ostgermanen sind die Nachfahren der Atlanter.
Leider laufen heute die meisten Forscher und Wissenschaftler mit ideologischen Scheuklappen durch die Gegend. Sie können und wollen nicht erkennen, was zu uns gehört, und das wir und unserer großen Vergangenheit wirklich nicht zu schämen brauchen. Alles schön politisch korrekt. Es kann nicht sein- was nicht sein darf. Alles erbärmliche Wichte!
In der Edda, finden wir die Bezeichnung des Nordlandes als “ ATALAND “ (Thule XXIII, 174) und des Meeres als “ ATLES PFAD “ (Thule XX, 320). Gustav Neckel erklärt den Namen Atal oder Atle als den Namen eines Seekönigs. Es scheint sich bei diesem Namen “ Atal“ oder “ Atle “ um den Namen jenes meerbeherrschenden Königs zu handeln, der im Atlantisbericht “ ATLAS “ genannt wird, „von dem ja auch die ganze Insel und das Meer, welches das Atlantische heißt, ihren Namen erhielten“.
Der Name “ ATLAND „, “ ADALLAND „, “ OATLAND “ kommt häufig in verschiedenen alten Codices vor (Altdeutsches Namensbuch, Förstermann) . Es handelt sich dabei um alte Flurnamen aus verschiedenen Nordseeländern.
Kamen diese Völker, die nach den übereinstimmenden Angaben der Texte aus der Zeit Ramses III. und des Atlantisberichtes bis an die Grenzen Ägyptens vorstießen, wirklich aus dem nordeuropäischen Raum? Daran kann auch nach den Darstellungen auf den Wandbildern des Tempels von Medinet Habu kein Zweifel sein. Auf den Wandbildern haben die ägyptischen Künstler mit der sie auszeichnenden naturgetreuen Darstellungskunst viele Hunderte Angehörige der Nordmeervölker mit Hörnerhelmen, Strahlenkronen, Griffzungenschwerter, mit den Schiffstypen und den typischen Rassemerkmale der Völker, die damals im nordeuropäischen Raum beheimatet waren, verewigt.
Hörnerhelme sind uns aus der Bronzezeit nur aus dem nordeuropäischen Raum bekannt. Auf zahlreichen skandinavischen Felsbildern, auf bronzezeitlichen Rasiermessern werden Krieger mit Hörnerhelmen abgebildet. Einige Hörnerhelme wurden im Original in Dänemark gefunden. Auf ihrer „Großen Wanderung“, dem „Großen Kriegszug“ des Atlantisberichtes, haben die Nordmeervölker u.a. auch Zypern besetzt, wie auch die Texte von Medinet Habu bestätigen. Auf Zypern haben sie vor allem in Enkomi-Alasia eine große Siedlung erbaut, die der französische Archäologe Claude F. A. Schaeffer ausgegraben hat. Schaeffer fand dort ein „für die Seevölker-Forschung sicher datierbares, in ungestörter Lage gefundenes Material“, „darunter Bronzestatuetten, Graffiti mit Schiffs- und Kampfdarstellungen, Waffen und Werkzeuge, Schmuck und Siegel“. „All dies ist völlig verschieden von den spätmykenischen Funden aus Enkom, die in der darunter liegenden, von Brandschichten versiegelten Schichten des 14. und 13. Jahrhunderts v. Chr. gehoben worden sind“. (1966,60)
In diesem Zusammenhang sind die Funde von Statuetten mit Hörnerhelmen wichtig. Eine Statuette trägt einen kleinen Rundschild in der linken und einen Speer in der rechten Hand, auf dem Kopf trägt sie einen Hörnerhelm. Eine andere Statuette ist massiv aus Bronze, sie trägt eine Kopfbedeckung mit zahlreichen Knoten, eine Art Krimmerbesatz, aus der zwei Stierhörner hervorragen. Da in dieser Schicht germanische Griffzungenschwerter gefunden wurden, hält Schaeffer diese Statuette für eine Darstellung des “ hörnergeschmückten Apollons „. Das war jener Gott, den die Nordmeervölker bei ihrer Großen Wanderung mit in den Mittelmeerraum brachten. Kopfbedeckungen mit zahlreichen Knoten kennen wir bisher nur aus dem europäischen Norden. Karl Schlabow hat diese „dicke, filzartige Kopfbedeckung mit Krimmerbesatz“ in einer eingehenden Arbeit behandelt, die den Titel trägt: „Die 3500jährige germanische Hutmacherkunst durch einen neuen Fund auf deutschem Boden bestätigt“.
Zahlreiche Krieger der Nordmeervölker sind mit “ Strahlenkronen “ abgebildet. Diese Abbildungen haben einige Verwirrungen angerichtet. R. Herbig bezeichnet diesen Kopfschmuck als „Schilfblattkronen“, weil er nur ungenaue Nachzeichnungen dieser Wandbilder kannte. Eine eingehende Untersuchung der Wandbilder von Medinet Habu an Ort und Stelle zeigte jedoch, daß es sich keineswegs um „Schilfblattkronen“ handeln kann. Die Büschel, die aus dem Stirnband der Nordmeerkrieger aufragen, zeigen genau dieselbe gelbe Farbe wie ihre Haare und sind ihrer Form nach weder aus Schilfblatt noch aus Federn hergestellt.
H. Vinke schreibt über diese „Strahlenkrone“: „Strahlen, Stirnband und Kinnriemen bilden eine mechanische Einheit, die „Strahlen“ sind nicht die Haare des Kriegers … Bei diesen Darstellungen sind die „Strahlen“ dicht zusammengefaßt und von einer Länge, die gut ein Drittel der Kopflänge ausmacht. Lockeres menschliches Kopfhaar ist nicht derart aufzutürmen. Schließlich ist durch menschliches Kopfhaar auch kein Kopfschutz gegeben. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, daß ein Teil der Nordmeervölker einen sehr soliden Kopfschutz (Hörnerhelm) trägt. Daß die übrigen Krieger ohne jeden Kopfschutz im Kampf stehen sollen, ist wenig realistisch“. Vinke kommt dann zu der Vermutung, daß es sich bei den „Strahlen“ um Roßhaarbüschel handeln müsse, diese würden tatsächlich einen guten Kopfschutz geben. “ Schlägt man mit der Hand in die Borstenreihe einer Kleiderbürste, so ist man überrascht, wie kräftig aber dennoch elastisch der Schlag von den Borsten aufgefangen wird.“
Über die Herkunft der langen gelben Borsten auf den „Strahlenkronen“ hat sich A. Fichtel Gedanken gemacht. Sein Ausgangspunkt ist die Tatsache, daß man im letzten Weltkrieg in norwegischen Fjorden eine Pferderasse wiederentdeckt hat, von der man meinte, sie sei ausgestorben. Es handelt sich um das „norwegische Fjordpferd“. Fichtel schreibt: „Bei meinen Untersuchungen unter den Fjordpferden stieß ich auf das hohe Alter dieser Rasse, sie hat sich ziemlich unvermischt seit Menschengedenken in Westnorwegen erhalten.“
„Diese Pferderasse zeichnet sich durch eine hochaufragende Stehmähne aus“, sie hat eine charakteristische Kopfform und einen außerordentlich kräftigen, rumpfigen Bau, ist sehr genügsam, zäh und ausdauernd. Die reinrassigen Fjordpferde sind gelb, auch ihre Stehmähne ist gelb. Fichtel nennt dieses Pferd ein „extrem nordisches Pferd“ und stellt fest, daß es zum erstenmal mit der Wanderung der Nordmeervölker nach Griechenland gelangt ist.
Daß auf dem langen Wanderweg der Nordmeervölker häufig Griffzungenschwerter, Rundschildbuckel – die Schildflächen aus Holz oder Leder waren vergangen – Lanzenspitzen, Fibeln nordeuropäischer Herkunft gefunden wurden, beweißt ebenfalls die Herkunft dieser Völker aus Nordeuropa.
Damit ist die Frage, ob die Nordmeerkrieger der Texte Ramses III., die wir mit den Atlantern des Atlantisberichtes gleichgesetzt haben, aus dem nordeuropäischen Raum gekommen sein können, mit Hilfe der altägyptischen Texte, der Abbildungen von Medinet Habu und mit einem umfangreichen archäologischen Fundmaterial beantwortet. Diese Völkerschaften, die Atlanter, kamen tatsächlich aus dem nordeuropäischen Raum, vom neunten Bogen, von den Inseln und Festländer am Weltmeer im fernsten Norden!
Die Atlanter und damit auch Atlantis ist gefunden.
Wir Deutschen und alle Völker die an oder im Meer der Nord- und Ostsee leben, sind die Nachfahren der Atlanter.
Jetzt wissen wir WARUM die Dunkelmächte speziell uns Deutsche seit jahrtausenden vernichten wollen.
Das Atlantis der Bronzezeit, war Nachfolger des Atlantis das schon viel früher von den Sternen/Sonnen- „Göttern“ gegründet wurde.
Wir sind die Nachfahren der „Götter“, die ARIER.

Vielen Dank an Bernwart für die Zusendung dieses Beitrages
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Herausgeber und Autoren
Der Große Wendig wird von Rolf Kosiek und Olaf Rose herausgegeben. Das Werk basiert auf der historischen Forschungsarbeit von Heinrich Wendig (deshalb auch der Name Der Große Wendig) und entstand unter der Mitwirkung von Fred Duswald, Götz Eberbach, Hans Flink, Edgar Forster, Philippe Gautier, Friedrich Georg, Wolfgang Hackert, Michael Klotz, Dankwart Kluge, Hans Meiser, Andreas Naumann, Claus Nordbruch, Friedrich Karl Pohl, Walter Post, Karl Richter, Detlev Rose, Günter Stübiger und Michael Winkler …
Quelle HIER
Das vorliegende Werk zeigt an Hunderten von belegten Einzelfällen der letzten 150 Jahre, wie es wirklich war. Es legt dar, wie und von wem die geschichtliche Wahrheit systematisch bis in die Gegenwart verfälscht und manipuliert wurde, wie die Geschichtsschreibung immer noch zu Lasten Deutschlands bewußt mißbraucht wird und was die Motive für die folgenschweren Verzerrungen sind:
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