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Über die Heimat

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Über die Heimat

Ein Beitrag von Der Kräftige Apfel


Liebe Geschwister im Geist und im Herzen,

kürzlich bin ich durch einen Kommentar beim N8wächter nach langer Zeit einmal wieder in die Verlegenheit oder besser Gelegenheit gekommen, mich damit auseinanderzusetzen, was Heimat für mich persönlich ganz konkret eigentlich bedeutet.

In Kindertagen war ich so gut wie immer nur zu Hause, was im Vergleich zu den „weltmännischen“ Nachbarn und Schulkameraden irgendwie armselig und „hintendran“ erschien. Wir waren aber eine große Familie – zu dieser Zeit (die „Pille“ war gerade legalisiert und schwer in Mode) noch seltener als heute – und hatten einen großen, verwilderten Garten mit Bach!

Ich habe also nichts vermißt, nur daß ich nichts recht zu sagen wußte, wenn die Lehrer nach den Ferien fragten, wo denn alle gewesen waren, und jeder von kleinen und großen Urlaubsreisen erzählte. Es hatte den Anschein, als ob es sehr bedeutsam sei, Deutschland in seiner freien Zeit so schnell wie möglich zu verlassen.

Am Fluß waren wir (an den Bahngeleisen haben wir besser nicht erzählt), im Wiesengrund oder eben in den Gärten der wenigen Zuhausegebliebenen. Doch auch wir waren schön braungebrannt und tief befriedigt von all unseren Abenteuern.

Später im Leben ermöglichten mir verschiedene Umstände, daß ich doch noch ziemlich herumgekommen bin auf der Welt. So oft und schnell bin ich kreuz und quer gereist, daß ich im Verarbeiten der Eindrücke kaum nachkam. Da ich wenig sentimentalen Ballast mit mir herumschleppe, war es für mich kein großes Problem, mich überall einzuleben und anzupassen.

Doch als es daran ging, für viele Monate gar auf einem anderen Kontinent zu sein – und sich auch Gedanken darüber zu machen, wie es wäre, zu bleiben – da begann es mir doch mit der Zeit sauer aufzustoßen, daß die Menschen dort nicht nur eine andere Sprache sprachen, sondern auch irgendwie anders zu denken und zu empfinden schienen. Sie fühlten sich offenbar sehr wohl damit, aber ich empfand mich zunehmend verloren und einsam. Außer oberflächlichem und belanglosen Geplänkel war an diesem Ort irgendwie nichts zu wollen.

Auf einmal schmerzte mich auch die landschaftliche Öde, so daß selbst die ebenfalls gegebenen grandiosen Naturschauspiele mich nur noch begrenzt erfüllen konnten. Mir wurde immer klarer, daß mir etwas Essentielles fehlte, etwas wie ein spezifisches Nährsubstrat.

Nie hätte ich mir träumen lassen, daß ich einmal die Wälder, Wiesen und Berge Deutschlands, ja sogar seine Einwohner vermissen würde – war mir mein Heimatland doch zuletzt nur noch spießig, verlogen – und oberflächlich vorgekommen.
Wie sehr ich nach der Rückkehr das satte Grün einatmete und wie sehr ich die kleinen Eigenheiten der Menschen auf einmal wertschätzte, machte mir bei allem Respekt für die Ferne auch ein für allemal klar, wie stark ich hier verwurzelt bin und daß ich DIESES Wasser und DIESE Erde zum erfüllten Leben brauche.

Vielleicht hätte ich in einem anderen Land weniger vermißt. Zweifelsfrei widerlegen kann ich das nicht. Aber ich glaube es nicht. Vielmehr empfinde ich mein Erleben dort als beispielhaft, denn es hat mir den unvergleichlichen Wert meiner Heimat verdeutlicht.
Wie so oft erkennt man die Qualität einer Sache erst durch ihre Abwesenheit. Dadurch, daß auf einmal Dinge abwesend sind, welche man – wie der Fisch das Wasser – aufgrund ihrer (vermeintlichen) Selbstverständlichkeit überhaupt nicht mehr wahrgenommen hat.

Aus diesem Grunde halte ich es grundsätzlich für ratsam, in die Ferne zu schweifen – um nämlich erkennen zu können, wie nahe doch daß Gute liegt und immer gelegen hat.

Es hat mir gezeigt, daß ich dieser ureigenste Mensch, der ich sein will und, wie ich glaube auch sein soll, nur sein kann in meinem ureigensten Umfeld, mit dem ich vorteilhaft wechselwirke.

Zwar möchte ich nicht in Abrede stellen, daß auch an anderen Orten als der Heimat Glück gefunden werden kann, doch ich vermute stark, daß dies nahezu immer mit energetischen Reibungsverlusten und einer zumindest teilweisen inneren Selbstaufgabe einhergehen dürfte.

Für meinen Teil danke ich Gott und dem Leben, welche eins sind mit den Reisenden auf dieser Erde, für die mir zugewiesenen Erfahrungen, welche mein Herz nun auch bewußt untrennbar mit der Heimaterde verbunden haben.

Erst dadurch konnten mir in der Folge noch ganz andere Dimensionen der HEIMAT eröffnet werden, aber das ist eine andere Geschichte …

Heil und Segen!

Der Kräftige Apfel

***


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Vom Ende und vom Anfang


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Der Kurze


23 KOMMENTARE

  1. Von der Heimat trägt man stets einen Teil in seiner Seele mit sich, ob nah oder fern. Wer sie liebt behält stets den lieblichen Geruch dieser in sich, den Duft des Waldes, der grünen Wiesen mit einem Meer von Blumen – selbst den, der aufgebrochenen Erde. Keiner vergisst die Lieder eines kleinen Baches, des wilden Flusses, oder des Windes Rauschen im Wald. All dieser Zauber ruft uns immer wieder zurück, Heimat sendet in unsere Herzen die Sehnsucht. Mit all ihren wundervollen Bildern, lässt sie das Vergessen nicht zu – sie gehört zu uns, wie wir zu ihr gehören, eine Einheit. Fühle ich mich einmal matt, zieht es mich nicht in die Ferne – ich lasse mich in die heimatlichen Gefilde locken, hier finde ich zu alter Stärke zurück. Inzwischen etwas betagter, wird die Heimat zum echten Jungbrunnen, so als würde mir die germanische Göttin der Jugend – Idun, von den Äpfeln des Lebens naschen lassen. Und, nur in der Heimat brennt jenes Feuer, welches mich wärmt, erklingen die Lieder, die wir verstehen und lieben, als Fundament eines wahren Zuhauses. Alle Wege und Pfade im Heimatland sind geprägt von den Spuren unserer Ahnen, das gibt Sicherheit und Geborgenheit beim Schreiten. Ich liebe auch den Ruf der Krähen, sie sind Odins Boten, kluge Vögel unserer Heimat, sie beleben die Gedanken und wecken die Erinnerung – nach dem Glauben der Germanen. So öffne ich die Tür und setze meinen Fuß auf den mir vertrauten Boden, und unser aller Heimat ist nicht klein und unscheinbar – sie hat wahrlich Größe, das Deutsche Reich, die Welt für mich und meiner Sehnsucht.

    Mit deutschem Gruß !

    Manuel

  2. Mein Spielplatz als Kind war die Natur.
    Spielzeug haben wir selbst her gestellt. In der heutigen Zeit wo alles vorgefertigte Spielzeug im Umlauf ist.
    Die Kreativität wir somit verhindert.
    Ich habe nichts im Spiel der Natur vermisst.
    Auf Bäumen klettern, Lager bauen und sich mit Erde beschmeissen, in Schluchten klettern und sonst noch interessante Aktivitäten.
    Heute ?
    Die Kinder dürfen sich nicht mehr schmutzig machen.
    In die Natur zu gehen und sie als Spielplatz zu erfahren, ist somit unmöglich, zumindest schafft es niemand ohne Flecken an der Kleidung nach hause zu kommen.
    Meister Propper hat wohl den PutzWahnsinn ausgelöst.

    Heimat ist für mich da, wo meine Lieben Sind und Deutschland ist wunderschön.
    Ich mag Berg und MeerBlick, Fliegen in den Bergen und Kletterpark, Flüsse und Täler.

  3. Heil Euch Kameraden,

    Dank an den kräftigen Apfel. Eine schöne Darstellung, die Du hier berichtest. Ja so ist es: Heimat ist dort, wo man geboren wurde, die ersten Schritte gemacht hat, die ersten Erlebnisse mit der Natur gehabt hat, mit den Nachbar Kindern gespielt hat, in die Schule gegangen ist usw. usf.
    Das prägt fürs ganze Leben und an diese Heimat/Heimatboden ist man gekettet. Dahin zieht es einem immer wieder zurück und wenn es auch nur in Gedanken ist.
    Auch die Erinnerungen an diese erste Zeit des Lebens verblassen nie, diese Bilder sind immer glasklar vor den Augen da.

    Allen Kameraden einen guten Wochenstart und Heil und Segen.

    Falke

  4. Das kann ich nur bestätigen!

    Wer mal eine Zeitlang, also nicht nur den 14 tägigen Urlaub, „woanders“ verbringt, der kann durchaus eine Verrbindung oder anders, eine Sehnsucht nach dem „zu Hause“ verspüren.

    Gerade wenn es um eine gewisse Vertrautheit im Sinne von Ordnung, die leider, zumindest in den Großstädten, immer mehr abhanden kommt, geht oder das Miteinander, welches halt hier so ist wie es ist, genauso wie es anderswo so ist wie es ist, immer eine Art Verbindung und somit magnetisch wirkend wiederspiegelt.

    Ich habe seit langem nicht mehr das Bedürfnis in meinem Urlaub weit weg zu müssen, Berge finde ich im Süden, das Wasser im Norden und Städtereisen habe ich nicht nötig 😉 , ich wohne in einer pulsierenden Metropole, wozu da andere Städte bereisen? Es sieht alles nur anders aus, aber anfühlen tut es sich gleich.

    Sicherlich werde ich auch noch mal später eine Weltreise machen, um zumindest mal ein paar für mich interessante Orte zu bereisen, das habe ich mir fest vorgenommen, aber auch nur, weil ich mich über gewisse Gebiete belesen habe und dort im Grunde nur energetische Kraftpunkte spüren möchte, ansonsten bin ich hier soweit heimisch.

    Glücklich und Zufrieden kann ich aber erst wieder werden, wenn meine Heimat, wieder zu dieser wird. Ich bin ein DDR-Kind und da hatten wir das ganze Gewusel nicht, und ich erinnere mich gerne an die Zeit. Auch wenn wir weniger Materielles hatten, so war das Miteinander um längen besser, dass tausche ich zu jederzeit gerne wieder ein, gefehlt hatte uns im grunde nicht wirklich was.

    Jeder Mensch hat energetische Wurzeln und ist geerdet dort, wo er energetisch angeschlossen ist mit Mutter Natur. Wie ich vor Kurzem in einem Filmbeitrag erfahren durfte, hat das auch etwas mit dem Blut zu tun, was durch unsere Adern fließt. All das wirkt sich auch auf unsere physische und geistige Gesundheit aus.

    Danke für den Beitrag!
    Grüße

  5. Hi Kurzer,

    danke für den Willkommensgruß, habe mal ein paar Themen überflogen und daher nun mein erster Kommentar hier.

    Grüße

  6. Heil Dir, Manuel, Heil Dir, Kräftiger Apfel,

    wunderbar Eure Ausführungen. Und wieder werde ich bestärkt darin Dieses Land, Unser Deutschland, Unser heiliges Deutsche Reich nicht nur zu leben, sondern auch zu fühlen, darin aufzugehen und ein Teil davon zu sein. Wahrhaftig, so langsam wird mir gewahr was Seelenstärke ist, mit Euren tiefgreifenden Worten gesprochen was die deutsche Seele beinhaltet. Bislang war dies nur untergründig, verschwommen.
    … Wenn Wasserkrugs klärender Strahl …

    Auch ich bin in Mitteldeutschland groß geworden. Nicht das ich das durch das Leben gehen gelernt hätte, aber der Bezug zu Natur und dem Draußen sein, das Miteinander sein war viel stärker gegeben. Und das war unter den gegebenen Umständen doch ein leichterer Start, in Voraussicht auf das was dem deutschen Lande zukünftig erblüht.

    Accon und Beverina

    Der Bär

  7. Lieber Bär,
    auch ich hatte die Frage hier schon gestellt, was die deutsche Seele, das Wesen ist.
    Ich wusste es nicht und diese Frage einfach so zu beantworten ist kaum möglich.
    Die Seele muss sich zeigen und das Leben was sie ist, in all ihren Facetten und Talenten.
    Wir könnten etwas belebendenes erschaffen, damit die Toten auferstehen wollen, um da mit zu machen.
    Sozusagen neue Geburt durch unsere Kinder.
    Unsere Kinder sollten die Möglichkeit bekommen, sich entfalten zu dürfen, mit dem was sie gerne Tun Geld zu verdienen oder auch nicht.
    Ich wäre gerne eine Lehrkraft, die Kindern Tiere nahe bringt.
    Fur mich jetzt ist das nicht möglich, ich habe keinerlei Zeugnis die meine Talente bestätigt hätten.
    Mit Sicherheit geht es so manchem so…
    Ich hätte im Zusammensein mit meinem Sohn eine Eingebung und ich glaube das ist der Weg hinaus aus Rom und wird eine Begeisterung entfachen. Der Bauplan ist schon entstanden und wird sich in der Materie eröffnen.
    Jeder von uns kann das, wir haben den Weg dahin vergessen.
    Es gibt tolle Experimente, auch mit Mönchen im Buddhismus.
    Es gibt Dinge, die man selbst erlebt wie Wunder.
    Alles in allem habe ich eine unglaublich belebende Energie geschenkt bekommen, die verteilt werden muss.
    Man gönnt sich ja sonst nix.😂

    Ja die VolksSeele eröffnet sich mir so langsam😉
    Wie Pipi Langstrumpf schon sagte, ich Bau mir meine Welt wie ich will, den wir haben schöpferische Kräfte in uns.
    Das so etwas bewusst zerstört werden soll, werde ich nie begreifen.
    Heil und Segen auf unser aller Wegen. Schön das wir uns auf diesem Weg kennen lernen.

  8. Als Jesus gesagt haben soll, “ Ihr könnt alles und noch viel mehr wie ich, ihr müsst nur daran glauben und in Gedanken den eigenen Bauplan fürs Leben erstellen.
    Sich in Bildern das basteln was man möchte, ohne sich sorgen zu machen das das nötige Geld kommt, um es in die Materie zu bringen.
    Quantenphysik ist mega spannend, es gilt nur die richtige Verknüpfung zu finden, gewisse Dinge müssen selbst erfahren werden, den sie sind nicht in Worte zu kleiden.

  9. Der Glaube an sich selbst und seine Talente, ist der Glaube der Bewegung bringt.
    Talent will immer Entfaltungsmoglichkeiten und jegliche Unterstützung.
    Alles ins Morphogenetische Feld in “ Vorstellungskraft “ eingeben.
    Dadurch programmieren wir durch uns selbst im kollektiven Miteinander das, was wir erschaffen wollen.
    Das System wird dadurch Überschrieben.
    So habe ich es verstanden.

  10. Auch ich danke dem Kräftigen 🍎 für den schönen Beitrag, der mich ebenso berührte wie euch alle.
    Geboren und aufgewachsen in Mitteldeutschland liebe ich meine Heimat wie kaum etwas anderes. Als kleiner Bengel gab es nichts schöneres als durch die weiten Wälder Brandenburgs zu streifen und die Kraft der Natur zu atmen. Durch die damalige Trennung der Eltern war es damit aber schlagartig vorbei und ich mußte zum ersten mal in eine Stadt ziehen, was zunächst fürchterlich war, da die gesamte Bewegungsfreiheit plötzlich weg war. Und wie es immer so ist, wenn man gesagt bekommt: lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Ich lächelte und war froh- und es kam schlimmer, denn aus einer, wenngleich schönen Stadt ging es in die Betonwüste der Neubaugebiete, wie sie jede Stadt in der „Ostzone“ unter Honni&Co. zu erleiden hatte. Das hat schon sehr geschmerzt! Das wichtigste aber war und ist für mich, daß ich den Bezug zur Natur immer hatte, ich war trotz allem immer gerne draußen.
    Und über die Jahre und im Hinblick auf die Möglichkeit Reisen zu können, merkte ich, daß ich hier leben will. Ich habe allenfalls unsere Nachbarländer besucht, mehr aber auch nicht. Irgendetwas tief in mir weiß, daß wir mit diesem Land Deutschland, eines der besten Gebiete der Erde bewohnen. Und der Tag wird kommen, an dem die Giftflieger und die Vergifter überhaupt abgeurteilt sein werden und wir wieder einen wunderbar Azurblauen Hinmel haben dürfen, an den sich nur die älteren Semester zu erinnern scheinen und selbst unter ihnen nicht sehr viele.
    Aber es stimmt und ich sage es immer wieder gerne: Deutschland- Ich Liebe Dich immerdar mit all Deinen Gauen in Deiner ganzen großen und reichen Pracht!!!
    Gesegnet sei unser deutsches Land und unser deutsches Volk!

    Grüße vom
    Mettler

  11. Jawoll, meine lieben Zeitgenossen . . .

    Auch möchte an dieser Stelle dem „Kräftigen Apfel“ meinen aufrichtigen Dank zukommen lassen . . .

    Als Kind der ehemaligen „DDR“ hatten wir im Schulunterricht das immer sehr beliebte Fach „HEIMATKUNDE“ . . .

    Dieses Unterrichts-Fach war deshalb bei allen Schülern so beliebt, weil wir als Schulklasse gemeinsam hinaus in die Natur gegangen sind, um dort etwas über unsere HEIMAT zu erfahren . . .

    So hatten wir „KRÄUTERKUNDE“, PILZKUNDE“, wir erfuhren etwas über die heimischen Bäume und ihre Früchte, wir lernten die Wild-Früchte aller Art kennen und wie man diese sinnvoll nutzt, wir sangen dabei auch noch deutsche Volkslieder, wir waren in Handwerksbetrieben zu Gast und haben etwas über das deutsche Handwerk gelernt, usw. usf. . . .

    Darüber hinaus wurden Arbeits-Gemeinschaften für die Freizeit angeboten, welche von uns allen gern in Anspruch genommen wurden. Ganz einfach, um die Neugier zu befrieden und ganz besonders auch, um etwas zu lernen, was für das Leben im Allgemeinen taugt . . .

    So sind wir auch sehr gern in das Kinder-Ferienlager gefahren, weil dies auch unmittelbar in der Natur lag . . .

    Heimat liegt uns im und am Herzen, meine lieben Zeitgenossen . . .

    In diesem Sinne, Accon Sal Bverina, Euer Z. B.

  12. Heil Euch, liebe Freunde!

    Es ist eine Freude, daß so viele weitere Gedanken und Erfahrungen zu der kleinen Geschichte hinzugekommen sind! Offenbar spüren viele von uns den Klang der Heimat in ihren Herzen.
    Sicherlich zunächst unbewußt werden aus dem Gemurmel und Geraune mit der Zeit immer klarere Töne und schließlich (sofern man bereit ist, hingebungsvoll zu lauschen) eine unverwechselbare Symphonie, die uns Trost und Orientierung spendet und uns heimruft, ins Land unserer Träume.

    Wenn ich mir Landschaftsmalereien aus der Zeit der deutschen Romantik anschaue, dann erahne ich, wie schön unser Land wirklich einmal war – als es noch allerorten urwüchsige Wälder und natürliche Bäche und Flüsse, Steilufer etc. gab. Als Bäume noch an die hundert Meter hoch und ihre Kronen halb so breit waren, als hunderte Arten von Wildblumen blühten und bevor jeder Quadratmeter Erde mehrfach umgepflügt und begradigt worden war.
    Sicherlich wurde mit all den Bebauungsmaßnahmen vieles bequemer, eine Geländenutzung oftmals überhaupt erst ermöglicht (z.B. in Sumpfgebieten), aber was wir dadurch verloren haben, läßt sich kaum ermessen. Deshalb müssen wir die Erinnerung wiederherstellen und wiederbeleben – oder uns zumindest klarmachen, was davon wir für unsere Zukunft bzw. die unserer Kinder manifestieren wollen. Denn wie Nitham richtig sagt, kommt zuerst der Geist, und in seiner Folge die Materie.

    Vielleicht sollte ich zur Erklärung dazu sagen, daß ich in Westdeutschland geboren und aufgewachsen bin, und daß dort im Vergleich zu Mitteldeutschland glaube ich schon viel mehr Ursprünglichkeit verloren gegangen war.
    Auch wurde in der Schule kaum Wert auf Heimat- und Naturverbundenheit gelegt, so daß ich von Glück sagen kann, daß ich zumindest in meiner Freizeit doch einige Berührungspunkte hatte.
    Und dieser „Rest“ beinhaltete noch genug „Heimatenergie“, um den Funken auch bei mir zu entfachen und mich schließlich in Heimatliebe entbrennen zu lassen.

    Heil und Segen Euch allen und unserem lieben Vaterlande!

    Der Kräftige Apfel

  13. Wie schön es als Kind war. Ein Meer an Blumen.
    Ich erinnere mich, das die Wiesen nur einmal im Jahr geschnitten worden sind.
    So konnte jede Pflanze Samen entwickeln und aussaehen.
    Wir haben in den Wiesen die wachsen durften uns versteckt, Blumen gepflückt, Strauss her gestellt und an die Nachbarn verschenkt.
    Freiwillige Dankesgaben in Form von Süßem Über Münzen wurden Dankend an genommen.😋
    Meine Eltern und ein paar Nachbarn haben mit uns Kindern in der Anwohnerstrasse gespielt.
    “ VölkerBall “ mein Lieblingssport damals.
    Ich habe auch mit meinem Kind und anderen Kindern auf der Anwohnerstrasse gespielt, alles mögliche und ich hatte als Erwachsene eine Menge Spass dabei.
    Die Kinder kamen und fragten ob ich zum spielen raus komme.
    Also heute ist das kaum mehr möglich.

    Ich bin im Schwabenland aufgewachsen, geboren Kreis Landshut und in Franken an gekommen.
    Meine Eltern sind in Nurnberg aufgewachsen, in all den Trümmern, aber mein Vater hatte eine Freiheit als Kind, die heute kaum mehr eines hat.
    Die Eltern arbeiteten und die Kinder waren nach der Schule nur unterwegs, ohne eine Glucke die Entfaltung durch unbewussten Verhalten, behindert.
    Schönes Thema und was so wichtig ist.
    Heil und Segen auf allen unsren Wegen.
    👱

  14. Für mich geschehen im Moment jeden Tag nur noch Wunder.
    Ich fühle mich wie “ Goldmarie “
    Ich hoffe stark, das es Euch auch so geht.💖

  15. Ich tauche jetzt wieder ab……Und verbinde mich im Inneren, indem ich meinem inneren Kind die Hand reiche, damit der Himmel sich öffnet.
    Ich habe mir selbst eine Woche absolute Stille und Ruhe verordnet, um mein Uboot zum Abtauchen zu benutzen.
    Ihr glaubt gar nicht welch ein Vorteil es ist, eine Zeitlang nur noch mit sich selbst zu sein, ohne jegliche Ablenkung oder Verpflichtung.
    Gönnt Euch das mal, man Gönnt sich ja sonst nix…..
    😂

    Gelöscht… ich bitte darum, englische Grußformen zu vermeiden!

    Der Kurze

  16. Der Bezug zu meiner Geburtsregion ist für mich stark beklemmend bis fremd – woran das nun genau liegt, habe ich noch nicht heraus finden können. Unter Umständen ein Hinweis des Lebens, daß ich dort einfach nicht zu sein habe und andernorts gebraucht werde, eventuell auch das Los als Kindeskind der Vertreibung.

    Zu meinem IK pfelge ich ein sehr gutes Verhälntnis sowie zum Land meiner Väter, meine Heimat.

  17. Heil euch, werte Gemeinde,

    auch ich bin in Mitteldeutschland „groß“ geworden (was Wunder, der Bär ist mein Bruder :-)), und fühle mich mittlerweile in Süd-Baden zu Hause. Sehnsucht nach der Heimat? Was ist meine Heimat? Deutschland!!! Da gehört Süd-Baden genauso dazu wie Mitteldeutschland. Ob ich meine Mutter vermisse? Wie könnte ich, ich trage sie im Herzen, genauso wie meinen Bruder! Meine Familie ist allzeit bei mir, so wie ich allzeit bei meiner Familie bin!

    Heil und Segen uns allen!
    Der Teilnehmer

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