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Die Verhunzung unserer Sprache

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Die Verhunzung unserer Sprache

Unter meinem Beitrag Die Klarheit unserer deutschen Sprache schrieb unser hochgeschätzter Kommentator AeltererKnecht nach längerer Zeit wieder einmal seine Sichtweise zur angesprochenen Thematik nieder. Die Aussagen und der Inhalt seines Kommentars sind so interessant und wichtig, daß mir klar wurde: Dieser Kommentar ist einen eigenen Beitrag wert.

Der Kurze


Bis ins Jahr 1920 war es gegensinnig weltweit Usus, daß Dissertationen, Promotionen und Disputationen, in Deutsch eingereicht werden mussten. Ab dann befleißigten sich die sogenannten Siegermächte darin, das Anglophone in situ zu setzen und alles Deutsche gleichsam als „rotten“, als verfault, dumm, eben als Deutsch zu stigmatisieren. Mit jeder weiteren Generation, oder sollte man De-Generation sagen, na, in jedem Fall mit jedem Nachfolgenden Geschlecht aus unserem Volksstamme, verschlimmerte sich die Verhunzung unserer Sprache.

Vor dieser Zeit war es Standard, daß angehende Wissenschaftler auch die Wissenschaftssprache Deutsch erlernten, bevor sie überhaupt ernsthaft daran denken konnten, irgendeinen Studiengang zu beginnen.

Bis ins die späten fünfziger Jahre war es in Transsylvanien/Siebenbürgen noch d i e Wissenschaftssprache, in der Promoviert werden musste.

1501 hielt der deutsche Philosoph Tilemann Heverling in Rostock eine deutsche Vorlesung über Juvenals Satiren, dafür kassierte er selbst eine klerikale Satire der anderen Art:

„Quidquid Heverlingus legit auditoribus, illud. Vulgari lingua teutonicaque docet. Ergo ad Herverlingum perget meliore relicto. Discere qui sordes barbariemque volet.“
Umgedeutet ins Deutsche:

„Was auch immer Heverling seinen Hörern vorträgt, das lehrt er in deutscher Volkssprache. Also wird derjenige, der auf Pöbelhaftes und Ungeschliffenes scharf ist, zu Heverling aufbrechen, um zu lernen, nach dem er einen Besseren hinter sich gelassen hat.“
So die Meinung des damals, wie auch heute immer noch, maßgeblichen Klerus, der mit seiner „schärfsten Waffe“, seiner Kriegskunstsprache Latein, auf den guten Heverling eindrosch! Man war, also auch damals schon, auf Feindschaft gegen alles was Deutsch war eingestellt und machte daraus keinen Hehl.

Man warb also seinerzeit schon, mit Schaum vor dem Maul, für die Meinung, daß Deutsch eine pöbelhafte Sprache sei. Diese Anfeindung geht seit Zeiten des „guten Bonifatius“ so. Alles Teutonische wurde bis aufs Messer befehdet. Dennoch setzte sich das Bessere durch und konnte nur mit Gewalt unterdrückt, nicht beseitigt werden!

So gehen wir auch heute davon aus, daß das Bessere stets des „Schlechten“ Feind ist.
Wie doppelbödig die Meinungen aus dem Lager der „Befreier“ daherschallen, mag man an dem russischen Kulturschaffenden Alexander Sokurow erkennen, wenn er meint sagen zu müssen, daß „die deutsche Sprache eine Errungenschaft der Zivilisation ist – sie ist ein Schatz, der der ganzen Menschheit gehört. Es ist so unglaublich viel Bedeutendes in deutscher Sprache gedacht und formuliert worden. Leider ist die deutsche Geschichte tragisch verlaufen, Deutschland ist nach dem Krieg gedemütigt worden und deshalb ist die deutschen Sprache aus dem Bewusstsein der Welt getilgt worden.“ Zitat aus einem Informationsgespräch über den von ihm erstellten Faust-Film.

Aha, ja, sicher Herr Sokurow, wie Sie sagen: „…tragisch verlaufen!“ Wer hat denn bei der Verirrung des Tragikverlaufs so tatkräftig mitgetan? Es bleibt nur ein dummes Geschwätz, daß auch dadurch nicht gemildert wird, in dem man beteuert, daß man Deutschland liebt.

Um nicht langstielig zu werden, sei nur dies angefügt, daß es allen ausländischen Geistes- und Kulturgrößen eigen scheint, daß sie Deutschland, die deutsche Sprache und Kultur lieben, aber gleichsam ein Anrecht für alle fremden Länder, auf unsere Muttersprache, wie dito auf unsere Kulturgüter reklamieren zu dürfen: „-sie ist ein Schatz, der der ganzen Menschheit gehört. Es ist so unglaublich viel Bedeutendes in deutscher Sprache gedacht und formuliert worden.“ Aus Zitat siehe oben.

Ergo hat also ein jeder „Befreier“ ein Anrecht darauf, sich aus dem Genbehälter des Deutschen zu bedienen? Äußerungen dieser Art sind beredtes Beispiel für die Verkorkstheit dieser Sieger. Sie haben, ganz nach Ehrenburgscher Sitten- und Sichtweise, ein Recht auf alles was Deutsch ist?! Demzufolge geht man dann auch mit den Resten der deutschen Kultur, wie auch der Sprache um? Sie gehört der gesamten Menschheit, nicht etwa dem deutschen Volk?!

Um es aber versöhnlich ausklingen zu lassen nur noch dies: Die Rolle der deutschen Sprache in der weltweiten Wissenschaft ist immer wieder Gegenstand intensiver Debatten. Dabei wird oft ihre dominierende Stellung zu Beginn des 20. Jahrhunderts extrem hervorgehoben und ihr Niedergang bewehklagt, ganz nach dem Hebbelschen Gedenkspruch an seinen Vater:

„Es ist möglich, daß der Deutsche noch einmal von der Weltbühne verschwindet; denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.“

Ist noch etwas zu retten oder muss man die Weltgeltung des Englischen akzeptieren?

Der frühere Bundeskulturminister Nida-Rümelin soll einmal bei einer Podiumsdiskussion gesagt haben, Deutsch als Wissenschaftssprache sei „tot“. – Ganz offenbar hatte er damit aber vor allem die internationale Stellung von Deutsch gemeint. Tatsächlich drängt sich dieser Eindruck auf im Vergleich zu früheren, „vitalen“ Zeiten, in denen Deutsch speziell in der Wissenschaft Weltsprache war, noch lange vor Englisch und Französisch. Seine weit über das deutsche Sprachgebiet hinausreichende Bedeutung ist vielfach belegt. So mussten, um nur wenige Beispiele zu nennen, in den 1930er Jahren US-Chemiker generell Lesefähigkeit in Deutsch nachweisen. In Skandinavien, den Niederlanden und osteuropäischen Ländern war Deutsch zudem wichtige wissenschaftliche Publikationssprache. In Portugal waren Deutschkenntnisse für Juristen obligatorisch. Aber ebenso in Japan, wo dies außerdem für Mediziner galt und die Ärzte sogar ihre Krankenkarteien in deutscher Sprache führten. Diese Vergangenheit gehört zu unserem Thema, weil man ohne sie die Aufregung hierzulande über die heutige Lage, die Bemühungen um Rettung und die Hoffnung, dass noch etwas zu retten sei, nicht versteht und zudem übersieht, dass der Nimbus aus einstiger Zeit stellenweise fortlebt und unter anderem zum Deutschlernen motiviert.

Unsere japanischen Freunde würde man über solcherlei Geschehen nur verwundert sagen hören: „so desu ne?“ Was dann soviel wie: das ist ja erstaunlich, bedeutet. Umgangssprachlich aber schlicht nur: „echt jetzt?“ heißt!


THIERFELDER, Franz:
Deutsch als Weltsprache. 1.Band. Die Grundlagen der deutschen Sprachgeltung in Europa.

Berlin: Verlag für Volkstum, Wehr und Wirtschaft. (1938)


„Es kommt der Tag, an dem werden all die Lügen unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen“

***


Die Klarheit unserer deutschen Sprache


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Herausgeber und Autoren

Der Große Wendig wird von Rolf Kosiek und Olaf Rose herausgegeben. Das Werk basiert auf der historischen Forschungsarbeit von Heinrich Wendig (deshalb auch der Name Der Große Wendig) und entstand unter der Mitwirkung von Fred Duswald, Götz Eberbach, Hans Flink, Edgar Forster, Philippe Gautier, Friedrich Georg, Wolfgang Hackert, Michael Klotz, Dankwart Kluge, Hans Meiser, Andreas Naumann, Claus Nordbruch, Friedrich Karl Pohl, Walter Post, Karl Richter, Detlev Rose, Günter Stübiger und Michael Winkler

Quelle HIER

Das vorliegende Werk zeigt an Hunderten von belegten Einzelfällen der letzten 150 Jahre, wie es wirklich war. Es legt dar, wie und von wem die geschichtliche Wahrheit systematisch bis in die Gegenwart verfälscht und manipuliert wurde, wie die Geschichtsschreibung immer noch zu Lasten Deutschlands bewußt mißbraucht wird und was die Motive für die folgenschweren Verzerrungen sind:

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Der Kurze


21 KOMMENTARE

  1. Die Weltgeltung der Deutschen Sprache? Ist es überhaupt das, worum es uns gehen sollte?
    Ich finde, unsere Sprache sollte in erster Linie der wahrhaftige und schöpferische Ausdruck unseres (volkseigenen) Geistes und unseres Gemütes sein. Und wenn diese, unsere Sprache durch ihre Bemühungen um das Wahre, Gute und Schöne auch für andere, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, Geltung und Stellenwert erlangt, dann wollen wir uns freuen, weil es unserer Sprache gelungen ist, auch den Geistern, die sich in ein anderes Gewand kleiden bzw. einem eigenen Weg des Erkennens folgen, wichtige Impulse geliefert zu haben, die ihnen helfen, einen Teil der universellen Wahrheit und des universellen Gemütes besser zu verstehen oder ihm näher zu kommen. Umgekehrt gilt natürlich dasselbe: Auch wir können von der Wahrheit, der Erkenntnis und Schöpferkraft anderer profitieren. Sprache ist ja nichts anderes als ein Spiegel, in welchem sich – mehr oder weniger verzerrt – der uns berührende Teil der Wirklichkeit zu Bewußtsein kommt. Als von der Einheit gesonderte Wesen werden wir – wenn auch hervorgegangen aus dem allumfassenden Sein – immer nur einen Teil des Ganzen erfassen können. Je stärker allerdings unser Bezug zur universellen Einheit ist, desto mehr Facetten des den Dingen inwirkenden Geistes können wir bewußt erfassen. Denn in der Sprache werden wir uns nicht nur des Charakters und Wesens der Dinge bewußt, sondern auch der unter ihnen herrschenden Abhängigkeiten sowie der mit ihnen verknüpften gesetzmäßigen Beziehungen.

    Weltgeltung – so wie sie üblicherweise verstanden wird – dagegen ist eine Frage der politischen Macht bzw. Dominanz. Damit aber verläßt Sprache die ihr zugewiesene Rolle der Kommunikation mit dem universellen Geist und dessen Offenbarungen, sondern wird zum politischen Machtinstrument der Unterdrückung und Kontrolle, oder allgemein – wie heutzutage – zum Mittel, den Aufstieg des menschlichen Geistes zum göttlichen Bewußtsein zu verhindern.
    Wenn Sprache die Wahrheit verschleiert, statt sie zu enthüllen, dann ist sie ein Werkzeug des Antigeistes, der nicht aufbauen, sondern lediglich zerstören will, weil die Wahrheit die ihm eignende Substanzlosigkeit entlarven würde. Wenn Sprache die wahren Gefühle des Einzelnen und die realen Beziehungen zwischen den Dingen zensiert, statt sie zum Ausdruck zu bringen, dann ist es der Geist der Lüge, der aus sie spricht. In diesem Stadium befinden wir uns, und es ist nicht nur der deutsche Geist allein, der zur Zielscheibe der Mächte der Finsternis geworden ist. Aber es soll nicht verschwiegen werden, daß es der Deutsche Geist ist, der das HERZ des Widerstandes gegen die Lichtlosen, die Asuras, und seine schärfste Waffe darstellt. Daher ist es notwendig, ihn zu verteidigen, und es ist zu begrüßen, daß auch andere als die Deutschen dies begriffen haben. Es ist unser gemeinsamer Kampf um den wahren Aufstieg der Menschheit. Und wir führen ihn nicht nur um unsretwillen. Unsere Sprache allerdings ist uns allein zu eigen, ebenso wie unsere Eigenart, unsere Individualität allein uns gehört, und es ist unser Wunsch und Wille, das unsichtbar in uns weilende Heilige und Positive als einzigartigen Ausdruck unseres Selbst und eine der unendlichen Facetten des Göttlichen immer deutlicher und umfassender zum Ausdruck zu bringen. Dies allerdings gestehen wir allen anderen Wesenheiten, die ebenfalls dem Licht entgegenstreben, in gleicher Weise zu. Die Erkenntnis des Ganzen gehört in der Tat allen; der Ausdruck unseres Wesens dagegen gehört allein uns selbst.

    Die Achtsamkeit, die wir dem Anderen entgegenbringen, verlangen wir allerdings auch für uns. Und in dieser Hinsicht kann ich mich Älterem Knecht nur anschließen. Daran hat es in der Vergangenheit gemangelt. Und nun ist die Zeit gekommen, daß wir die Lügen gegen uns vor die Schranken des Gerichts zitieren, eines Gerichtes, das nicht den Maßgaben der Machtwillkür und der boshaften Absicht folgt, sondern allein der göttlichen Wahrheit und Gerechtigkeit.

    Accon und Beverina

  2. Es ist unsere eigene Aufgabe als Deutsche, die deutsche Sprache als ureigenstes Kulturgut zu pflegen. Schaut man sich den Alltag in Deutschland an, dann wird man ein solches Bemühen kaum noch finden. Im Gegenteil: Es gibt schon „Leichte Sprache“ für die zunehmende Zahl derer, die die Normalsprache nicht mehr beherrschen.

    Umso verblüffender, auf der Seite einer Angstambulanz für deutschsprache Patienten in Cambridge (USA!!!) folgenden Text zu lesen, mit dem die Autoren ihren Sprachgebrauch mit Bezug auf Ludwig Uhland (1829) erläutern:

    „Es gibt für geistig gesunde Menschen keinerlei Veranlassung, der politisch geförderten Verblödung durch den heutigen „Gender-Faschismus“ [z.B. Focus, 23.04.2014: „Gender-Wahnsinn an Berliner Uni“] zu folgen, der die Sprache von Goethe und Schiller mit „politisch korrektem“ Schwachsinn verunreinigt. Und deshalb verwenden wir die deutsche Sprache in ihrer klassischen und reinen Form absolut frei von jeglicher Intention einer Diskriminierung. Wir folgen hierin einer völkischen Sprachtradition des Deutschen, deren „Form und Zier“ Ludwig Uhland, ein deutscher Dichter, Politiker und ab 1829 Professor für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Tübingen als ein „Thatkräftig und lebendig“ Werk des „Gesammten Volkes“ besang:
    „Ja! gib ihr du die Reinheit, | Die Klarheit und die Feinheit, | Die aus dem Herzen stammt! | Gib ihr den Schwung, die Stärke, | Die Gluth, an der man merke, | Daß sie vom Geiste flammt! | | An deiner Sprache rüge | Du schärfer Nichts, denn Lüge, | Die Wahrheit sei dein Hort! | Verpflanz‘ auf deine Jugend | Die deutsche Treu‘ und Tugend | Zugleich mit deutschem Wort.“
    [Zitiert aus: Uhland, Johann Ludwig: „1814. Die deutsche Sprachgesellschaft in Berlin.“ In: „Poetische Geschichte der Deutschen. Vorzüglich für den Unterricht in der deutschen Sprache und Geschichte.“ Herausgegeben von Dr. Karl Wagner, Lehrer am Großherzoglichen Gymnasium zu Darmstadt, 3. Auflage. Darmstadt: Verlag von Carl Wilhelm Leske, 1841, S. 420.]
    Es ist das Unglück der deutschen Nation, dass in unserer Zeit, in der die Feinde Deutschlands mit ihrer Verhetzungs- und Vernichtungspropaganda einen totalen Krieg gegen die Deutschen und das Deutschtum führen, die wenigen Lehrer feige schweigen, die ihren Schülern oder Studenten noch erklären könnten, dass der Begriff des „Völkischen“ aus dem Volksgedanken der um das Jahr 1800 entstandenen deutschen Romantik entspringt, der sogar bei den slawischen Völkern eine Wiedergeburt völkischer Individualitäten auslöste.“

    So weit sind wir schon gekommen, dass diejenigen, die die deutsche Sprache in ihrer Klarheit und Feinheit schätzen, aus Deutschland geflüchtet sind!

  3. Aus dem obigen Netzverweis:

    „… Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die sich in einem solchen totalitären System nicht bedingungslos als Systemknechte betätigen, bekämpft und diszipliniert das System ebenso. Das spüren sogar Hilfesuchende. Ein Kommentar in einer großen deutschen Tageszeitung zu einem Artikel über Psychotherapie lautete unlängst: „Mir könnte kein Psychotherapeut der Welt die gegenwärtige Gesellschaftspolitik schönreden, an der ich zunehmend verzweifle.“[9]

    Das „Schönreden“, das Einlullen, das Ablenken vom Wesentlichen — genau das jedoch ist die Aufgabe der Satrapen des Systems, der „Schützer der Herrschaft“. Diese Rolle, die früher die Kirche spielte, haben heute, wo immer weniger Menschen in die Kirche gehen, die Psychotherapeuten übernommen …“

    Ein Psychotherapeut der aus dem Raster fällt und die Welt alles Andere als schönredet ist Dr. Eduard Koch. In ihm haben die Erfinder der Psychotherapie ihren Meister gefunden. Eine grandiose Abrechnung mit den Umerziehern:

    Dr. Eduard Koch – Verlust der Väterlichkeit

    Accon und Beverina
    Der Kurze

  4. Heil,

    es ist genau aus diesem Grunde, daß ich mich vor einiger Zeit entschied, das Deutsche in seiner Reinheit und Klarheit zu sprechen und zu schreiben. Dazu gehört ebenso, die eingeführten Worte zu löschen, die den Charakter unserer wunderschönen Muttersprache abschwächen oder verzerren. Ich gestehe, daß auch ich sehr lange unüberlegt und unbedacht dem Verfall und der Zerstörung der deutschen Sprache folgte, jedoch ist es für mich ein weiterer Schritt der Erkenntnis, dieses hohe Gut der klaren, reinen und klangvollen deutschen Sprache anzunehmen und zu bewahren. Mein Wunsch ist, daß mehr und mehr Deutsche diesem Pfade folgen werden.

    Accon und Beverina,
    André

  5. Die Psychotherapie ist genauso wie die Psychoanalyse eine Geisteskrankheit, deren Heilung sie zu sein behauptet.

  6. Heil Euch allen,

    auch das heutige Video vom Wolfgang kann man sich mal anhören. Es eignet sich besonders für frisch Aufwachende.
    Ja gut die meisten sind hier alles „alte Hasen“ 😉

    Accon und Beverina

    Falke

    Kleine Episode am Rande. Ich war heute Vormittag bei mir im Kirschbaum zu Besuch. Schönes Erlebnis den richtigen Falke zu sehen aus drei Meter Entfernung aus dem Fenster.

  7. Guten Tag Andre,

    dein Streben ist auch zu meinem geworden und ich habe unsere Sprache wieder lieben gelernt. Bei der Wortwahl sollen wir aber auch darauf achten, welche wirkliche Bedeutung hinter den Wörtern steht und nicht einfach dem jetzigen Duden folgen.
    Spontan fallen mir die Wörter Toleranz und Diskriminierung ein und das Wortspiel
    Unter_haltung. Ein Wörterbuch, das vor 1920 gedruckt wurde, könnte da helfen.

    Den Kampf für das Deutsche, welchen wir wieder aufgenommen haben, denn geführt haben diesen unsere Ahnen schon öfter, findet auf allen Ebenen statt. Somit auch auf der feinstofflichen Linie und ich bin heute der Ansicht, dass er dort viel wichtiger ist als in der grobstofflichen Welt. Der Gedanke steht vor dem Wort und bildet eine Schwingung, die sich entsprechend der wirklichen Bedeutung auswirkt. Wenn wir jedoch die Wörter falsch wählen, weil uns die Bedeutung bisher nur so bekannt ist, verhindern wir den richtigen Gedanken mit der falschen Bedeutung des Wortes und stehen bei Null. Ich versuche in Zukunft nur noch klare, deutsche Worte zu denken und zu sprechen.

  8. Wer sich in dieser wirren Zeit bewusst ist, die Muttersprache ist eine der Wurzeln, die einen mit der Geschichte seines Volkes verbindet, der findet auf deren Spuren auch zu sich selbst. Unsere einmalig feinsinnige, geistreiche deutsche Sprache findet Zugang zu allen Bereichen des Lebens, zu schönen Dingen auf Erden und auch Antworten auf schwierige Fragen – man muss sie nur bewusst anwenden. Sie ist eine Sprache, die sich im Verlauf von Jahrhunderten entwickelt hat, nie den Quell des Ursprungs vergessend. Und so sammelte sich in ihr dieser edle Wortschatz.

    Die Verunstaltung dieses Kleinods, ein Geschenk unserer Ahnen, zerstückelt nicht nur den Satz, der von den Lippen springt, sie macht ihn zum Gefasel eines verstörten Hirn. Die Sprache und das Denken müssen sich auf ihrem gemeinsamen Weg ergänzen, um einen Sinn zu ergeben. Sonst ergeht es ihr wie bei diesen schlafkranken Typen, solang sie kein Bock auf lernen haben, wird ihre Sprache verhunzt, bis sie ein Bock auf die Hörner nimmt – was machste den am we ? – am besten Mund halten und doch lernen, bis man zu seiner Sprache zurück findet, und reich beschenkt wird, mit den Werten seiner eigenen Geschichte.

    Manuel

  9. Ich hatte einst ein schönes Vaterland.
    Der Eichenbaum
    wuchs dort so hoch, die Veilchen nickten sanft –
    es war ein Traum.
    Das küßte mich auf deutsch und sprach auf deutsch
    das Wort: „Ich liebe dich“ –
    es war ein Traum.
    Heinrich Heine (1797 – 1856)
    —-
    Alles in der Muttersprache ausdrücken zu können, bekundet höchste Geistes- und Seelenbildung.
    Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 – 1831)

  10. Heil Dir Till,
    ich danke Dir für Deine Antwort. Es ist sehr wichtig, neben der Aussprache auch das Denken zu beachten, darin stimme ich Dir zu. Ich würde jedoch gern verstehen, ob Dein Rat zu Worten wie Unterhaltung ein gut gemeinter Rat ist, oder ein Hinweis auf eine Unachtsamkeit meinerseits?
    Auch würde ich gern erfahren, ob Du ein deutsches Wörterbuch aus den Jahren von vor 1920 kennst, das Du mir empfehlen kannst.
    Accon und Beverina,
    André

  11. Heil Dir André,

    der Bezug zur „Unterhaltung“ galt als allgemeiner Rat und hat nichts mit Deinem Kommentar zu tun. Ich bin in einem Kommentar darauf gestoßen, dass unsere Sprache in Wörterbüchern, die vor 1920 geschrieben wurden, noch unverfälscht vorliegen soll. Ich selbst habe keines vor dieser Zeit. Ich habe ich mir ein Wörterbuch von 1923, Karl Bergmann-Deutsches Wörterbuch- gekauft in dem ich gelegentlich nachlese und stelle fest, dass viele Wörter, die wir heute verwenden, wie z.B. die beiden Erwähnten in diesem nicht erfasst sind und die Bedeutung aus meiner Sicht nicht sicher ist. Somit bemühe ich mich, solche Worte nicht mehr zu benutzen und nur noch jene, die ich klar als deutsche Wörter erkennen kann.

    Gruß Till

  12. Hallo Zusammen,

    seit geraumer Zeit bin ich als eifriger Mitleser sowohl hier wie auch beim N8Waechter zugegen. Meinen größten Dank an Alle, es ist wirklich eine großartige Arbeit die hier geleistet wird.

    Zum Thema: Man verzeihe mir die fehlende Quelle (wurde nicht mehr fündig). Jedenfalls wollte ich gerne ergänzend auf einen weiteren Aspekt hinweisen, der auf die feinstoffliche Komponente aufbaut. Ich hatte vor längerem davon gelesen, dass die englische Sprache bewusst als Bestandteil destruktiver Agenda über die Welt verbreitet wurde, da diese im Gegensatz zur deutschen runter gebrochen auf Schwingungen/Frequenzen destruktiv arbeitet (In den Anfängen der USA stand es seinerzeit wohl auch auf der Kippe ob deutsch oder englisch erste Sprache wird).

    Kurzum wie oben schon des Öfteren erwähnt, ist es sofern man das für sich selbst erkannt hat, essentiell sein Denken und Sprechen so gut es geht auf DIE positiv schwingende Sprache zu fokussieren.

    Namaste
    Bernhard

  13. Sei willkommen, Bernhard,

    mein Freund der N8wächter sagte mir, daß die englische Sprache ein degenerierter norddeutscher Dialekt ist.

    Dr. Eduard Koch nennt Englisch sehr treffend „die Welteinheitssprache, für die von Gott nicht Erwählten“.

    Der Aspekt der destrukiven Schwingungen/Frequenzen, welchen Du benannt hast, ist dabei gar nicht hoch genug einzuschätzen

    Accon und Beverina
    Der Kurze

  14. Bernhard, schön, dass Du diese Seiten gefunden hast, herzlich Willkommen!

    Aufrichtiges lichtes Denken, so lange verkannt und verleugnet, wird sich jetzt noch stärker gegenseitig anziehen, und die nahende Zukunft wird diesen natürlichen Prozess noch um einiges beschleunigen.

    Zeiten wandeln sich.
    Lange hat die Macht der Finsternis getobt.

    Es ist nicht mehr lang, und die jetzige unselige Zeit ist endgültig vorbei.

    Die Zeichen des Untergangs sind deutlich zu sehen.

    Heil sei Dir und den Deinen.

  15. Heil Dir André,

    ein kleiner Nachtrag Richtung Wörterbücher.

    Grimm, Jacob und Wilhelm – Deutsches Woerterbuch Band I-IV (1878)

    Grimm, Jacob und Wilhelm – Deutsches Woerterbuch – Erster Band.pdf
    Grimm, Jacob und Wilhelm – Deutsches Woerterbuch – Zweiter Band.pdf
    Grimm, Jacob und Wilhelm – Deutsches Woerterbuch – Dritter Band.pdf
    Grimm, Jacob und Wilhelm – Deutsches Woerterbuch – Vierter Band.pdf

    HIER zum Runterladen

    Gruß Till

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