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Die schärfsten Waffen Saurons

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Die schärfsten Waffen Saurons

Im Kommentarstrang meines Beitrages Saurons Ende antwortete Der Wolf wieder einmal in seiner unverwechselbar sorgfältigen und treffsicheren Art und Weise darauf, daß unser Kommentator Heinz Harald über eine Meldung in der Systempresse einfach nur sprachlos war.

Der Kurze

Angst, Ohnmacht und Verzweiflung, das sind die schärfsten Waffen Saurons, mit denen er die Widerstandskraft seiner Opfer lähmt. Zwietracht unter seinen Feinden zu säen, verleiht ihm zusätzliche Macht. Außerdem blendet er seine Opfer durch Lügen, Verleumdungen, Unwissenheit und gezielte Ablenkung. Niemand soll mehr dem anderen trauen dürfen. Eine andere Form der Verblendung besteht in Verlockungen, süßen Versprechungen nach (Schein-)Macht, Geld, Vergnügungen (in der Regel der primitivsten Art) usw.
An diesen giftigen Ködern zappeln seine Opfer. Und damit beherrscht er sie alle (glaubt er):
„Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden…“, wobei er selbst im Unsichtbaren bleibt.

Und wir, die wir Saurons Spiel durchschaut haben, bedroht er mit Gewalt und Brutalität.

Doch denken wir daran: Seine Macht besteht in der Dunkelheit und den oben beschriebenen Waffen. Und dem können wir etwas entgegensetzen,

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1. indem wir uns nicht von der Verzweiflung mitreißen lassen,

2. indem wir standhaft gegenüber allen seinen materiellen Verlockungen bleiben,

3. indem wir all unsere lichten Kräfte, das Wahre, Gute und Schöne in uns selbst entfalten,

4. indem wir dem Egoismus und Verrat untereinander unsere Brüderlichkeit und unsere Treue entgegensetzen,

5. indem wir die Wahrheit aussprechen und das Böse beim Namen nennen,

6. indem wir untereinander die Macht der Vergebung üben,

7. und indem wir den Glauben an unsere Kraft und unser Volk und den Sieg des Lichtes über die Finsternis niemals aufgeben.

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Damit gewinnen wir die Kraft des Handelns in allen seinen notwendigen Formen wieder zurück, und mit der Macht unseres unbezwingbaren Willens und unserer lichtvollen Bilder können wir die Dunkelheit besiegen. Saurons Ende naht, das ist gewiß, denn mit allem, was er jetzt gegen uns unternimmt und noch unternehmen mag, ist er gezwungen, seine vielen Masken fallen zu lassen; nicht länger ist er unsichtbar für uns. Die Macht des Ringes kehrt sich nun gegen seinen Herrn und Meister, da er selber nichts erschaffen, sondern nur zerstören kann. Aus Lohe ist er und all seine Lügen werden seinem eigenen Element überantwortet.
Wahrhaftig: Hohl ist der Boden unter den Tyrannen!

SH

Original HIER


Clara Schumann sagt dazu:

Großartig Der Wolf! Das sind die 7 Gebote, die wir abrufbereit im Kopf haben sollten, um sie zu Leitlinien unseres Handelns zu machen. Auf diese Weise handeln wir bewußt als lichte Wesen! Sie geben uns eine Form, an der wir uns orientieren können. Denn ich habe immer wieder festgestellt, wie sich diese Regel für vieles im Leben eignet: „In die Form, aus der Form, in die Freiheit.“

„Es kommt der Tag, an dem werden all die Lügen unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen“

Der Kurze

***


Die Gebote der Isais

„… und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort.“


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Der Große Wendig
Richtigstellungen zur Zeitgeschichte

Das Gesamtwerk umfaßt ohne Index 3.616 Seiten. Das im Grabert-Verlag erschienene Werk will aufzeigen, wie die Geschichte zu Lasten Deutschlands an einigen entscheidenden Stellen umgeschrieben oder bewußt falsch interpretiert wurde. Das Werk besteht aus 926 voneinander unabhängigen Aufsätzen bzw. Richtigstellungen und eignet sich somit zu tiefergehender Recherche und zum Argumentieren.

Herausgeber und Autoren

Der Große Wendig wird von Rolf Kosiek und Olaf Rose herausgegeben. Das Werk basiert auf der historischen Forschungsarbeit von Heinrich Wendig (deshalb auch der Name Der Große Wendig) und entstand unter der Mitwirkung von Fred Duswald, Götz Eberbach, Hans Flink, Edgar Forster, Philippe Gautier, Friedrich Georg, Wolfgang Hackert, Michael Klotz, Dankwart Kluge, Hans Meiser, Andreas Naumann, Claus Nordbruch, Friedrich Karl Pohl, Walter Post, Karl Richter, Detlev Rose, Günter Stübiger und Michael Winkler

Quelle HIER

Das vorliegende Werk zeigt an Hunderten von belegten Einzelfällen der letzten 150 Jahre, wie es wirklich war. Es legt dar, wie und von wem die geschichtliche Wahrheit systematisch bis in die Gegenwart verfälscht und manipuliert wurde, wie die Geschichtsschreibung immer noch zu Lasten Deutschlands bewußt mißbraucht wird und was die Motive für die folgenschweren Verzerrungen sind:

+++ Band 1 +++ Band 2 +++ Band 3 +++ Band 4 +++ Band 5 +++


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Der Kurze


31 KOMMENTARE

  1. „Die Wahrheit läßt sich nicht auf Dauer unterdrücken, und der Tag der Abrechnung wird kommen! Darum haben wir allen Anlaß, aufrecht und zuversichtlich unsere Pflicht zu tun. Das gilt um so mehr für die vielen – leider allzu vielen – der jüngeren Kriegsgeneration, die sich unter dem Ansturm der Umerziehungsflut geduckt haben und schwiegen. Sicher waren viele entmutigt; nach dem großartigen, aber scheinbar vergeblichen Einsatz für ihr Volk im Kriege auch noch dem nachfolgenden Lügenunrat zu widerstehen. Doch sie haben damit – ungewollt – ihre Kinder ohne Schutz gelassen, als die antideutsche Schule ihre Seelen vergiftete. Ihnen vor allem ist mein Aufruf gewidmet, Ihnen und den Jüngeren unter uns, deren natürlicher Sinn noch nicht verschüttet ist, die als Deutsche denken, fühlen und handeln.“
    „Mit dem Glauben daran, daß unser Volk stolz auf eine große Vergangenheit sein kann und ein Recht auf seine Zukunft hat wie jedes beliebige andere Volk.“
    Friedrich Christian Fürst zu Schaumburg Lippe, 1975.
    brd-schwindel.ru/wer-von-der-luege-lebt-muss-die-wahrheit-fuerchten/

  2. Fichte an jeden Deutschen (Albert Matthai)

    Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben,
    an deines Volkes Aufersteh’n.
    Laß diesen Glauben dir nicht rauben,
    trotz allem, allem was gescheh’n.
    Und handeln sollst du so, als hinge
    von dir und deinem Tun allein
    das Schicksal ab der deutschen Dinge
    und die Verantwortung wär’ dein.

    MdG.

    Bernwart

  3. Werter Kurzer, werter Wolf, werte Kameraden

    Hohl ist der Boden unter den Tyrannen. Und hohl sind ihre eisigen Blicke. Nicht das Geringste an und aus ihnen vermag es zu strahlen, wie unser aufrichtiges Herz unsere leuchtenden schönen Augen. Sie vermögen niemals unser Lied zu singen und sie fürchten sich und erzittern vor seinem Klang. Lasst uns anheben und in den Gesang der heilenden Mutter Erde einstimmen. Lasst uns lauter und klangvoller jedes Kriegsgeschrei und jedes böse Lied übertönen. Unser Lied kommt aus unseren liebenden Herzen. Ein Herz, daß der Tyrann nicht hat, um das er uns beneidet.

    Heil und Segen uns allen

  4. Sie zwingen uns ihr Dogma auf

    Sie zwingen uns ihr Dogma auf, doch die Wahrheit wird sie entthronen,
    denn freie Gedanken reichen immer weiter als Kanonen.
    Wenn sie unsere Fahnen verbieten, lasst sie es tun, wir scheißen drauf.
    Denn wir ziehen in unseren Herzen sie noch stolzer wieder auf.
    Ihre Schläge werden härter, sie fürchten schon den neuen Tag,
    denn der Amboss ist immer härter als jeder Hammerschlag.
    Der zahme Vogel singt von Freiheit, doch der wilde Vogel fliegt
    und noch niemals hat das Schwert über den Geist gesiegt.
    Auf das der Adler wieder fliegt.Mächtig sind seine Schwingen,
    die Krallen scharf wie Klingen.
    Wie unser Stolz blieb er auf ewig unbesiegt.
    Auf das des Reiches Adler endlich wieder fliegt.
    Mächtig sind seine Schwingen, niemand kann ihn bezwingen.
    Wie unser Stolz blieb er auf ewig unbesiegt…
    Wenn der Reichsadler wieder über Deutschland fliegt.
    Aus goldenen Ketten schmiedet Schwerter und ihr Ende ist in Sicht,
    weil dann endlich aus dem Nebel eine neue Schöpfung bricht.
    Waidwund geschossen, voller Hass, ja so verfolgt uns der Tyrann.
    Doch irgendwann hat er mehr Feinde als er töten kann.
    Die Wahrheit bleibt das Antiserum, wie viel Gift sie auch verstreuten
    und wir hören schon von weitem ihre Totenglocken läuten.
    Der zahme Vogel singt von Freiheit, doch der Wilde Vogel fliegt
    und noch niemals hat das Schwert über den Geist gesiegt.
    Auf das der Adler wieder fliegt.
    Reichsadler flieg!

    (Quelle HIER)

    Mit reichstreuem Gruss!

    Bernwart

  5. Liebe Mitdrangsalierten,
    wir haben hier bald alles auf der Matte stehen, denn nur mit den Schöpferkräften ist eine Zukunft möglich und hier ist die irdische Zentrale. Wie das aussieht? Wir werden es bald wissen. Deutschland ist die Braut, um die sich alle fetzen werden, bis dahin ist Erdverbundenheit angesagt, Mutter Erde hat auch die Schn**ze voll.
    Wer sich da mal kundig machen möchte, wo es in den letzten Tagen überall gerumpelt und gebebt hatte.

    g

  6. Noch was…
    Es ist nicht alles Haarp, was ich noch gelesen hatte ist, dass diese plötzlich auftauchenden Löcher wohl hunderte Kilometer weit niedrige Energie freisetzt und von den Dunklen verursacht werden, dies führe zu einem antisozialen Verhalten, Schädigen ohne Gewissensbisse, bevorzugt an unbebauten Kraftorten, die aber ins Umfeld wirken.

    g

  7. Definitiv: es bleibt nicht so – die Bäume wachsen nicht in den Himmel. Nur noch etwas Geduld, denn die ’saure‘ Zeit läuft rasend schnell ab. Die ‚Verklappung‘ nimmt in diesem schnellen Tempo aber zu und zwar so schnell, dass mancher nicht mehr nach kommt. Aber das muss leider sein, bis die Schnappatmer nicht mehr wissen, was oben und unten ist…..

    s‘ läuft nach Plan

    🙂 🙂 🙂

  8. Heil euch, ihr lieben!
    Punkt 1 und Punkt 7 würde ich dahingehend leicht umformulieren, damit wie in den anderen fünf genannten Punkten das geschieht, was auch wirklich gewollt ist! So würde ich in Punkt 1 die Verzweiflung einfach an uns vorüberziehen lassen, denn man kann den täglichen Wahnsinn (wenn überhaupt) kurz zur Kenntnis nehmen und ihn schlicht passieren lassen, während man in der richtigen Energie bleibt.
    Und Punkt 7 würde ich so formulieren, als daß wir den Glauben an unser Volk und seine Kraft und den Sieg des Lichts über die Finsternis stets aufrechterhalten.

    Aber es kommt noch ein weiterer Punkt hinzu: Wir sollten darauf achten, daß wir auch dem Körper das zukommen lassen, was er braucht um in unseren Tagen wirklich Standhaft zu bleiben.
    Wer den Vortrag über Wasser und Salz von Peter Ferreira auf YouTube gesehen hat (insgesamt knappe fünf Std.), der wird nun wissen, wie er seinem Körper Gutes tun kann. Aber auch das Regelmäßige Baden im Basenbad, die Einnahme von Bo-rax und Zeolith helfen uns über die Auswirkungen der satanistischen Machenschaften hinweg.
    Allerdings verlangt der Grundgute Peter einem ein recht hohes Maß an Aufmerksamkeit ab, denn er redet ohne Luft zu holen. Er hält seinen Vortrag nicht, er reitet ihn. Aber dafür gibt es eine Fülle an wertvollen Informationen, die zu haben sich wirklich lohnt. In duesem Sinne, bleibt sauber Kameraden☀️🙋‍♂️

  9. Heil Euch, Ihr Lieben!

    Es ist eine Wohltat, nach einigen Tagen wieder „heimzukehren“ und in und unter den neuen Beiträgen soviel wundervolles Material vorzufinden.
    Meinen innigen Dank dafür an alle lichten Weber hier!

    Ich muß berichten, daß ich insbesondere in den letzten beiden Tagen (mit Vorlauf ab Ostara…) gesundheitlich und energetisch arg gebeutelt wurde. Da drängt sich zwangsläufig die Frage nach dem „Warum?“ auf. Ist man spirituell doch noch so „unreif“, daß man sich mit derartigen Unbillen in Resonanz befindet? Handelt es sich schlicht um Geschicke, die eben der Reifung dienen (müssen)? Ganz sicher spielt beides eine Rolle. Leider stelle ich immer wieder fest, wie sehr ich als Mensch, als Egowesen, doch an mir zu arbeiten habe, ohne scheinbar je an ein Ende zu kommen. Wie ich an meinen Fehlern und Schwächen klebe. Und fühlt man sich, als hätte man nun doch einiges verstanden und verinnerlicht, kommt mit großer Wahrscheinlichkeit direkt die nächste Breitseite, die aufzeigt: Da ist noch Luft nach oben! Zwischen Theorie und Praxis, die manchmal spielend vereinigt werden, tun sich zu anderer Zeit unüberbrückbare Abgründe auf.
    In diesen Gefühlsturbulenzen, die vom Oberflächlichen bis tief ins Substanzielle ziehen, sind mir Eure Worte heute wie Balsam.
    Sie tun wohl und heilen und binden an.

    Insbesondere die obigen 7 Gebote als stabiler, haltgebender Handlungsrahmen richten mich wieder auf.

    Und ich werde auch den Verdacht nicht los, daß die Turbulenzen neben meinen persönlichen Gründen noch eine weitere Ursache haben könnten: Die Dunklen feuern aus allen Rohren, sie verballern gerade ihre letzte Munition, in welcher Form auch immer. Daß es gerade zum Ostarafest auf so verschiedenen Ebenen gleichzeitig so heiß hergeht, erscheint mir doch zumindest denkwürdig. Nicht umsonst stellt das Ostarafest die ihnen am meisten verhaßte und am energischsten bekämpfte Qualität dar.
    Es kommt mir vor, als seien sie zum Frühlingserwachen, zur Götterdämmerung, zum Trommelfeuer gezwungen – und ihre Reserven lehren sich mit zunehmender Geschwindigkeit.

    Wir müssen nur durchhalten. Und energetisch möglichst aus der Schußlinie gehen.

    Danke für Eure Hilfe dabei.

    Heil und Segen!

    Der Kräftige Apfel

  10. Werter Mettler,

    ja hätt´ ich mal Deinen Kommentar vorm Abschicken gelesen – da wäre alles klar gewesen… (c;

    Danke auch Dir!

  11. Liebe Kameraden und Freunde,

    erstmal herzlichen Dank für alle Eure Rückmeldungen.

    Bitte versteht, daß es mir in meinem Kommentar keineswegs darum ging, eine bestimmte Anzahl an Geboten aufzustellen, sondern grundlegende geistige Prinzipien zu finden bzw. zu formulieren, um den Angriffen Saurons zu entgehen. Daher finde ich es völlig richtig, wenn wir uns gemeinsam überlegen, ob es nicht noch weitere wichtige Prinzipien gibt. Und selbstverständlich gehört auch das Gefundene auf den Prüfstand bzw. bedürfen die einzelnen Punkte entsprechender Erläuterungen bzw. Ergänzungen.

    Wenn ich noch etwas dazu ergänzen darf, dann wären es folgende zwei Punkte: Erstens: die Rolle der Wahrhaftigkeit, zweitens die Macht des Gebetes.

    An sich gehört die Wahrhaftigkeit zu Punkt drei, wo es um die Entfaltung unserer eigenen lichten Kräfte geht, um das Wahre, Schöne und Gute in uns selbst; aber sie verdient es, gesondert herausgehoben zu werden, denn ohne die innere Wahrhaftigkeit – die auch nicht immer ganz einfach ist, denn diese hat etwas mit der Macht und der BEREITSCHAFT zur Selbsterkenntnis zu tun – können wir die Lügen Saurons weder erkennen noch entmachten. Sauron ist der Vater der Lüge und kann seine Macht gegen uns nur entfalten, wenn wir zu seinem Wesen in Resonanz gehen. Denn die Resonanzgesetze wirken überall, im Guten wie im Bösen. Daher ist innere Klarheit und Stärke sowie die Anbindung an das Gute die wichtigste Waffe, die wir im Kampf gegen Sauron besitzen.

    Anders gesagt: Wer selbst nicht aufrichtig und wahrhaftig ist, wer sich dem Strudel seiner niederen Begierden überläßt (dem Haben- und Besitzenwollen, der Bequemlichkeit, der Feigheit, dem Neid, der Geltungssucht usw.), verfällt rasch den Einflüsterungen und Angeboten Saurons und macht sich zuerst zu seinem Mithelfer, später wird er zu dessen Sklaven (d.h., er verliert seinen freien Willen) – und zwar immer, denn Sauron teilt seine Macht mit niemandem.

    Soweit wir innerlich noch der Arbeit an uns selbst bedürfen, hilft uns die Selbstläuterung, denn niemand ist vollkommen. Aber auch der Akt der Selbstläuterung zählt zu Punkt 3. Hieran wird sichtbar, daß es sich lohnt, konkreter zu werden. Ob wir Wahrhaftigkeit und Selbstläuterung in eigene Punkte fassen wollen oder nicht, ist eine Frage der Systematik. In Verbindung mit der Anwendung des Gebetes als unverzichtbare Waffe im Kampf gegen die Finstermächte hätten wir dann bereits 10 Punkte oder Gebote, wenn man so will, und es könnten durchaus noch weitere Punkte hinzutreten.

    Was das Beten angeht, werden die Kameraden, die durch die unsäglichen Kirchen und deren zweifelhafter Propaganda sich von der Idee des Göttlichen abgewandt haben, ihre Schwierigkeiten haben. Doch kann ich nur aus eigener Praxis versichern, daß der Glaube – oder besser: die Hinwendung – zu den positiven geistigen bzw. göttlichen Mächten, seien sie in uns oder außer uns, nicht nur aufbauend und befreiend wirken, sondern unsere Kräfte um ein Vielfaches verstärken. Hat man einmal diese Macht erfahren, wächst nicht nur das Vertrauen in diese, sondern auch in uns selbst. Jeder mag dies für sich selber ausprobieren oder im Zweifelsfalle eben lassen. Doch wer die Erfahrung gemacht hat, weiß wovon ich rede.

    Das Wort Beten bedürfte allerdings noch einiger zusätzlicher Erläuterungen, denn Beten besteht nicht allein im Bitten, sondern auch und vor allem in der Ausrichtung unserer Gedanken und Gefühle, die weder durch Unklarheit noch Zweifel getrübt sein sollten. Es ist eine eigene spirituelle Disziplin, die – jenseits irgendwelcher Beschwörungen – Grundlage jeder echten geistigen Praxis ist. Jeder ist hier aufgefordert, seinen eigenen Weg bzw. Stil zu finden. Der kurze Hinweis muß hier genügen.

    Da eine wichtige Angriffsebene Saurons auch in der physischen Schwächung der Menschen besteht, ist es ein guter Gedanke, auch dieser Ebene verstärkte Beachtung zu schenken: “Mens sana in corpore sano!“ (Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper!) Ein wichtiges Erfordernis der heutigen Zeit, das den Gedanken der Wehrhaftigkeit mit einschließt.

    Der Umgang mit der Verzweiflung (siehe Kamerad Mettler) ist ein Punkt für sich und jeder findet dort seine eigenen Methoden. Im Grunde geht es darum, wie wir lernen, unseren Geist gegen das Negative zu verschließen, seien es Zweifel an sich selbst, Ohnmachtsgefühle, Ängste oder zum Schluß die völlige Verzweiflung. Dies möchte ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen, hier geht es bloß um das Erfordernis als solches. Hingewiesen sei in diesem Zusammenhang allerdings auf Punkt 3, die Macht des Wahren, Guten und Schönen in uns selbst. Diese sind nicht nur eine wichtige Waffe gegen jede Form von Dekadenz, sondern bilden zugleich eine außerordentliche Kraftquelle, die uns weitgehend immun macht gegen die sadistische Propaganda der Verzweiflung (die einem heftigen Wunsch Saurons, aber nicht der geistigen Wirklichkeit entspricht!). Am Schluß fällt die Verzweiflung auf den Verursacher zurück. Aber das ist ein anderes Thema.

    Ein letztes Wort zu dem Vorschlag von Kamerad Mettler, in Punkt 7 den Glauben an die eigene Kraft wegzulassen und allein auf den Glauben an das eigene Volk und die Macht des Lichtes abzuheben. Ich denke, werter Kamerad, daß der Glaube an die eigene Kraft nicht im Gegensatz zum Glauben am eigenen Volk steht, sondern dessen notwendige Vorbedingung ist. Wenn der einzelne nicht an sich selbst glaubt, wie will er dann an sein Volk glauben? Bedeutet der Glaube an sich selbst nicht auch, sich von jeder Form von geistiger Gängelung durch die Diener Saurons zu befreien, endlich wieder seinen eigenen 5 Sinnen, seiner eigenen Wahrnehmung und seiner eigenen Vernunft zu vertrauen? Es ist ja gerade die Schwächung des Individuums, die Sauron so viel Macht verleiht. Der ich-schwache, selbstunsichere, von seinen Gemeinschaftswurzeln getrennte Einzelne, das ist doch gerade der ideale Sklave für ihn. Der starke, mutige, selbstbewußte, mit seinen geistigen und physischen Wurzeln verbundene, mündige und entscheidungsstarke Mensch: das ist das, was er am meisten fürchtet und mit allen Mitteln zu verhindern bzw. auszulöschen versucht.

    Es sind die starken Einzelnen, die Kraft bewußter Persönlichkeiten, die machtvoll sich dem scheinbaren Schicksal entgegenstellen. Niemals ist es die Masse an sich gewesen. Daher denke nochmal über Deinen Vorschlag nach. Erst in der Verbindung zwischen beidem: Dem Glauben an sich und dem Glauben an das eigene Volk sowie die Kräfte des Lichts erlangen wir die schicksalswendende Macht. Der einzelne ist ohne das Volk verloren, genauso wie das Volk ohne eine starke Führung zu Grunde gehen muß. Und ohne Anbindung an das Göttliche verlieren wir nicht nur unseren Pfad, sondern drohen – trotz aller uns zur Verfügung stehenden Macht – zum dem zu werden, was wir bekämpfen. Wir können die Mittel des Feindes nicht benutzen, ohne uns selbst aufzugeben. Umso wichtiger sind die geistigen Gesetze zu unserer Verteidigung.

    Accon und Beverina

  12. Lieber Wolf

    Herzlichen Dank für deine wunderbaren Worte. Ich habe so gar keine Mühe diese sieben aufrichtigen Gebote anzunehmen, sind sie doch auch was mich beseelt und immer weiter wachsen lässt. Und aus den lieben Worten der Kameraden klingt dieselbe Melodie.
    Die Rolle der Wahrhaftigkeit ist nicht immer ganz einfach einzunehmen und einmal angenommen, dann auch stets umzusetzen. Das kann ich sehr wohl nachempfinden. Mir hat sehr geholfen in der Selbsterkenntnis nicht nur vor Gott einzugestehen, was an meinem Denken, Reden, Handeln und meinem Verhalten besonders anderen gegenüber, noch erkannt, zugegeben und bereinigt werden wollte und sollte. Ich habe eine liebevolle und ehrliche, auch zu eigenen Zugeständnissen bereite Freundin. Bereits über dreißig Jahre gehen wir gemeinsam und in unverbrüchlicherFreundschaft verbunden, durch’s Leben. Diese Tatsache machte es mir schon früher und auch noch heute möglich, vor ihr ebenfalls alles, wirklich alles, was in und an mir zu bereinigen war und ist, einzugestehen. Sie ist ein fairer und immer ehrlicher Beurteiler ohne eine Wertung weder auf- noch ab, zu geben. So haben wir uns schon vor sehr vielen Jahren geschworen in unserer Freundschaft das Gute und das Schlechte gleichermaßen zu benennen, ohne dabei unsere Liebe zueinander anzuzweifeln. Das war nicht immer nur einfach oder gar leicht, aber diese Tradition einmal eingeübt und beibehalten, ist auf meinem, unserem Weg, sehr sehr hilfreich gewesen und ist es immer noch. Es hat sich gelohnt diesen mühsamen Weg zu beschreiten. Vor Gott ehrlich zu bekennen, würde auch Schummelei und letztlich Selbstbetrug zulassen, aber einem Menschen gemeinsam mit Gott in die dunkelsten Winkel seiner Seele blicken zu lassen, war und ist mir eine so große Hilfe. Es wird mit der Zeit immer leichter und ich werde lichter und immer glücklicher. Keine Halbherzigkeiten können noch sein, weil sich sofort das Gewissen, der wunderbare göttliche Impulsgeber bemerkbar macht.
    Was die Begierden betrifft, so reicht es schon, nicht nur dem Besitz, der Ablenkung, nachzulaufen, nein es reicht oft schon, etwas Dummes, eindeutig Falsches zuzulassen, oder gar aus Feigheit oder Bequemlichkeit mitzumachen, obwohl man es hätte verhindern können, ja müssen. Auch einen Fehler den man erkannt hat bei anderen, trotz besseren Wissens zu decken und damit den Schaden um ein Vielfaches zu vergrößern, ist ausreichend um sich selbst in Frage zu stellen.
    Das alles ist unter Umständen wirklich harte und mühsame Arbeit. Auf dem Weg können Freunde, Lebenspartner, Familie verloren gehen. Die Gefahr der man sich dadurch anfangs aussetzt, ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Aber mit jedem, auch noch so kleinem, ehrlichen und wahrhaftigen Schritt den man weitergeht, wird man hundertfach belohnt und die Unsicherheit, das Risiko, die Mutlosigkeit und Verzweiflung verschwinden. Stattdessen geht man den Weg zu sich selbst, zu Gott in uns zurück, richtet sich zunehmend mehr auf das göttliche all eine Ziel aus und wird im wahrsten Sinne des Wortes GERETTET.
    Die Macht des Gebetes ist um soviel stärker, als die Macht der Feigheit, des Verrats, der Gewalt. Auch im Gebet ist es wichtig nicht halbherzig zu bitten oder zu fordern, gar anderen, wem auch immer, Böses zu wünschen. Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit führen zu Kraft und Mut, zu Zuversicht und Vertrauen. Gott ist Liebe. Auch wir wollen aus Gott in Gott Liebe sein. Für uns und für alle, für unser ganzes wunderschönes Volk, für unser Vaterland.

    Meine Art zu beten unterscheidet sich nicht von meiner Art mit euch oder anderen Menschen zu sprechen. Warum sollte sie auch? Gott ist einfach und dadurch göttlich. Warum also, sollte er nicht die einfachen Worte seiner Tochter, die ich bin, verstehen?

    Heil und Segen uns allen

    Es gibt keinen besseren Weg, als den zurück zu Gott, zurück zu sich selbst zu gehen.

    Annegret

  13. „..in Punkt 7 den Glauben an die eigene Kraft wegzulassen und allein auf den Glauben an das eigene Volk und die Macht des Lichtes abzuheben.“
    Werter Kamerad Wolf,
    das war in keiner Weise meine Absicht und ergibt auch keinen Sinn, wie Du schön herausgearbeitet hast. Ich wollte die entsprechende Stelle kopieren, was aber nicht ging, also habe ich so versucht zu zitieren, wobei ich den Glaube an die eigene Kraft vergessen haben muß. Es war wirklich keine Absicht!
    Wenn meine anderen Anmerkungen Kritik waren, so sollen sie positive Kritik gewesen sein, denn das leuchtet jedem ein, der das mal in seine Mitte nimmt. Es ist nicht nur Wünschenswert positiv und Absichtsvoll zu formulieren, es ist sogar unbedingt notwendig auf dem Wege des Streitens für das Licht. Und ein jeder, der sich eine x-beliebige Produktion aus der Alptraumfabrik antut, wird feststellen, daß dort ausschließlich negativ formuliert wird. „Immer rein in die weiche Birne“ dürfte ihr Motto sein.

    Aber Deine Ausführungen hier erfreuen sich ja vollkommen zu Recht großer Beliebtheit, da Du es verstehst, sehr strukturiert zu schreiben. Das Schreiben scheint ja eher ein schwieriges Medium zu sein zur Kommunikation; schnell ist etwas mißverstanden. Umso löblicher stellt sich die klare Sprache Deines Wesens hier dar, das brauchen wir!
    Ich freue mich immer auf neue Beiträge von Dir:) aber auch von allen anderen! Auch wenn ich selten kommentiere, ich lese beinahe alles hier.
    Mit RDG, Mettler

  14. Heil Dir, Mettler,

    glücklicherweise dienen manchmal sogar Mißverständnisse dazu, mehr Klarheit in eine Sache zu bringen. Somit ist allen gedient. Im übrigen kann die konstruktive Kritik, wie sie von Dir kam, niemals der Sache selbst schaden, sondern dient nur zur weiteren Klärung. Das ist das Schöne an unserer Gemeinschaft, daß die Erkenntnis, um die wir ringen, stets ein Gemeinschaftswerk ist. Und so ist und soll es auch bleiben.

    Ich habe DIR zu danken!

    MdG

  15. Alles? Naja, aber einiges auf jeden Fall:) Ich habe den Tipp zu diesem Vortrag Peter Ferreiras vom Ingo bekommen, den er in seinem Beitrag „Pfennigbrötchen“ fallenließ. Lohnt sich wirklich, auch wenn man wirklich aufpassen muß.

    Heil und Segen!!
    M.

  16. Peter F. gehört wohl auch zu diesen unliebsamen Zeitgenossen, die sich anscheinend sehr gerne mit fremden Federn schmücken.
    Sein sog. Himalaya-Salz kommt aus Pakistan und die Bilder aus den Salzhöhlen in dem Buch auf dem er als Autor angegeben wird, stammen aus Steinsalzbergwerken in Polen woher auch das Königssalz stammt, wo ihm der Zugang verweigert wurde.
    Ein weiterer Punkt sind die fraglichen Angaben über seine Ausbildung.
    Schuster bleib bei deinen Leisten, sagt ein altes deutsches Sprichwort zudem.

    A&B

  17. Ingo, ist das womöglich der, der auf Youtube einen Beitrag eingestellt hat, wo er einen Mikrowellengenerator zum Betrieb einer Heizungsanlage verwendet?

    Mikrowellen(öfen) wurden während des 2. WK von den Deutschen entwickelt mit der Zielsetzung, den Landsern an der Front schnell ein warmes Essen anbieten zu können. Nachdem Reichskanzler Hitler jedoch die hochgradige Gesundheitsgefährdung dieser Technologie für Mensch und Natur erkannt hat, soll er den Einsatz verboten haben.
    Schon einmal überlegt, warum eine sog. Mikrowelle nur mit hermetisch verriegelter Tür in Betrieb genommen werden darf, laut rechtlicher Bestimmung?

    Heute telefonieren wir mit dieser widernatürlichen Technologie mit der in China die Geburtenregulierung betrieben wird, in dem der Samen der Männer damit bestrahlt und so unfruchtbar gemacht wird.

    Heil & Segen
    A&B

  18. Im Netz kursierte mal ein Bauplan, um Prol-Golfs die Krachanlage abzuschalten. Man nehme eine handelsübliche Satelliten-Schüssel und einen Mikrowellenofen, verbinde sie entsprechend, richte die Satelliten-Schüssel auf das fragliche Gefährt, achte dabei auf etwaige Passanten und Ruhe ist. Totalausfall der Elektronik.

    A&B

  19. Ja, der ist es. Die Idee für eine solche Heizung ist brauchbar und Ausbaufähig. Er ist jemand, der tatsächlich etwas tut.

  20. Also ich nehme die Informationen auf, das was er sagt. Und das was er sagt, ist für mich vollkommen schlüssig. Dort ist Kritik anzusetzen, nirgendwo anders. Wenn Du inhaltliche Kritik hast, würde ich sie gerne hören bzw. lesen. Alles andere ist völlig egal.

  21. @ Mettler – 9.3.1 + 9.2.1

    Ein gesunder Baum trägt nur gesunde Frucht, ein kranker dagegen nur kranke.

    Jeder muß für sich entscheiden, ‚von welchem Baume er isst‘ und jeder ist für sich und sein Tun selbst verantwortlich. – Solange sein Tun nicht andere schädigt.

    A&B

  22. Liebe Annegret,

    mehrfach habe ich schon Deinen letzten wunderbaren Beitrag gelesen und freue mich immer wieder erneut darüber. Wollte das mal loswerden!
    Ich danke dir, auch im Sinne der anderen Kameraden und Freunde hier!

  23. Lieber Wolf

    Vielen Dank für deine lieben Worte. Aber es ist immer nur, was ihr mit euren Worten zuvor in mir berührt. Und auch ich lese immer wieder gerne eure lieben wundervollen Beiträge, es tut mir und meiner Seele gut, egal ob eine Stunde traurig ist oder froh. Spontan fällt mir ein kleines Gedicht von Ringelnatz ein, daß ich aufschreiben möchte. Ich glaube du verstehst dann schon, was ich meine.

    Schenke groß oder klein,
    aber immer gediegen.
    Wenn die Bedachten
    die Gaben wiegen,
    sei dein Gewissen rein.
    Schenke herzlich und frei,
    schenke dabei,
    was in dir wohnt
    an Meinung, Geschmack
    und Humor,
    so dass die eigene Freude zuvor
    dich reichlich belohnt.
    Schenke mit Geist ohne List.
    Sei eingedenk,
    daß dein Geschenk
    du selber bist.

    Eure Worte sind für mich wie ein Geschenk. Und das was in mir wohnt schenke ich euch, nur allzu gerne.

    Heil und Segen dir und allen Kameraden und Freunden hier
    Annegret

  24. Heil Euch Kameraden,

    den Hinweis von Annegret auf „das Gewissen als göttlichen Impulsgeber“ finde ich sehr treffend. Er zeigt, daß unser Streben nicht nur von uns selbst angetrieben wird, sondern auch von Gott oder von einer anderen, uns unterstützenden Kraft. Aber warum werden wird angetrieben?

    Diesen Satz las ich schon vor längerer Zeit und er geht mir nicht aus dem Kopf, weil ich darüber ziemlich enttäuscht war:

    „Jeder, der diese Entscheidung trifft [gemeint ist, als Opfer z.B. auf dem Schlachtfeld für das Volk zu fallen], tut dies nun nicht allein für das Volk oder für eine Wahrheit, sondern zuvorderst für sich selbst, um seinen Opfertod für das Göttliche auf Allvaters Altar [= Walhall als die Vereinigung mit Gott als das Endziel ] – also wieder für sich selbst – darzubringen.“ (Schulz, Rainer: Die wahre Bedeutung der deutschen Ortsnamen, S. 334)

    Ist es tatsächlich so, daß wir das alles letztendlich nur für uns selbst machen? Sind wir wirklich solche Egoisten? Ist es nicht eher so, daß wir uns mit allem Leben oder allem Sein schlicht „All-Eins“ fühlen? Ist es nicht eher eine tiefe Zufriedenheit, die uns umgeben würde, wenn alles richtig und gut wäre und wir deshalb davon getrieben sind, nach dem Richtig und Guten zu streben? Ist nicht erst dann alles richtig und gut, wenn es allen – nicht nur uns selbst – sondern allen und allem gut geht?

    GruSS
    Clara

  25. Hier paßt als Antwort vielleicht die erste Strophe des Liedes: „Wenn alle untreu werden“ von Max von Schenkendorf aus dem Jahre 1813, während der Deutschen Freiheitskriege gegen Napoleon:

    „Wenn alle untreu werden,
    so bleiben wir doch treu,
    daß immer noch auf Erden
    für euch ein Fähnlein sei!
    Gefährten unsrer Jugend,
    ihr Bilder bess’rer Zeit,
    die uns zu Männertugend
    und Liebestod geweiht.“

    Das Selbstopfer wird hier als „Liebestod“ gekennzeichnet. Auch die weiteren Strophen betonen die Liebe und die unverbrüchliche Treue untereinander und zur Gemeinschaft und das gemeinsame Ideal, was hier jedoch nur angedeutet wird. Von Haß und Rache ist dabei nirgend die Rede. Nicht einmal gegenüber denjenigen, die untreu geworden sind, d.h., das gemeinsame Ideal bzw. die Gemeinschaft verlassen oder auch sogar verraten haben. Auch sie sind immer noch Brüder. Denn:

    „…Einst wird es wieder helle
    in aller Brüder Sinn,
    sie kehren zu der Quelle
    in Lieb und Freude hin.“

    Das ficht die Gutmenschen heutiger Prägung selbstverständlich nicht an, hat doch die „schlimme SS“ dieses Lied auch oft genug gesungen. Dann kann das Lied ja auch nur schlecht sein. Von dieser Kurzschlußlogik einmal abgesehen: Könnte es nicht umgekehrt einen positiven Rückschluß auf diejenigen erlauben, die ein solches Lied zu ihrem Panier erhoben haben?

    Doch kann nicht sein, was nicht sein darf! Und dann folgt in der 3. Strophe ja auch noch das:

    „Ihr Sterne seid uns Zeugen,
    die ruhig niederschaun,
    wenn alle Brüder schweigen
    und falschen Götzen traun:
    Wir woll’n das Wort nicht brechen,
    nicht Buben werden gleich,
    woll’n predigen und sprechen,
    vom heil’gen Deutschen Reich.“

    Die Formulierung erlaubt eine weitergehende Interpretation, denn vom „Heiligen Römischen Reich“, d.h. vom Ersten deutschen Kaiserreich im vormaligen Sinne, ist hier nicht mehr die Rede, sondern vom heiligen Deutschen Reich. Und das ist ein erheblicher Unterschied.

    Das ganze Lied atmet den Geist von Liebe und Treue zueinander und schließt durch seine positive Hoffnung selbst diejenigen mit ein, die sich vom gemeinsamen Ideal abgewandt haben, verführt durch „falsche Götzen“.

    Ist es nicht genau die Situation, die wir heute haben?

    Nur wenn man sein Ziel in einer großen Sache hat, die über den eigenen kleinen, beschränkten und egoistischen Standpunkt hinausgeht, kann man zum Selbstopfer, zum Liebestod bereit sein. Verrat und Feigheit dagegen sind der – scheinbar – leichtere und bequemere Weg: Für viele macht er sich ja schließlich belohnt durch Karriere, Geld oder andere Vorteile. Wenigstens hofft man dadurch Nachteile für die eigene Person zu vermeiden, was auf das Ganze gesehen allerdings ein Trugschluß ist. Aber diese bittere Erfahrung werden unsere heutigen Gutmenschen noch machen müssen.

    Und auch das: Die Freiheit erwirbt man sich nur durch eigene Bemühungen. Das ist der Lohn des Wahrhaftigen, des Treuen, Starken und Gerechten. Für ihn gilt der Satz: Hilf dir selbst, so hilft dir Gott. Und die Hilfe wird kommmen, doch nur, wenn wir uns selber mit in die Waagschale werfen.

    MdG

  26. Liebe Clara, lieber Wolf

    Die Frage, die du stellst liebe Clara, hat dann auch mich noch beschäftigt und zum längeren Nachsinnen veranlasst.
    Und so danke ich dir lieber Wolf für deine Antwort, der ich beipflichten kann.
    Meine Erfahrung ist, das wenn ich mich stets selbst bemühe einen Weg, eine Lösung zu finden, mir sozusagen selbst helfe, selbst zu helfen bereit bin und nicht wartend, untätig die Hände in den Schoß lege, dann spüre ich die sichere Hilfe Gottes bei all meinem Denken, all meinen Verrichtungen. Da kommt auch wieder das aufrichtige Gebet ins Spiel und der Dank für Gottes Hilfe.
    Übrigens ich bin zutiefst davon überzeugt, daß wenn wir in unserem Herzen immer unser ganzes Wollen, unsere vollkommene, aufrichtige Bereitschaft in die Waagschale zu werfen bereit sind, dies durch unser pulsierendes Herz Gott signalisieren, ist es beinahe nicht mehr nötig, verlangt Gott es nicht, auch zwingend den Körper unausweichlich in “ die Schlacht “ zu geben.
    Wenn allerdings das “ Schicksal “ ( uns wird “ Sal/ Heil“ geschickt, wenn es auch manches mal unangenehm sein kann ) oder wir in unseren Seelenplänen vorgesehen haben, das wir derartige Erfahrungen machen wollen / sollen, kann es vielleicht nötig sein auch dieses zu erleben.
    Ich sehe es allerdings niemals als Opfer, wie man gemeinhin ein Opfer versteht.

    Heil und Segen euch beiden und uns allen

  27. Heil Euch!

    Ach ja, natürlich! In dem Lied wird’s ganz deutlich!

    „Das ganze Lied atmet den Geist von Liebe und Treue zueinander und schließt durch seine positive Hoffnung selbst diejenigen mit ein, die sich vom gemeinsamen Ideal abgewandt haben, verführt durch „falsche Götzen““

    Ja, das ist die ganz große Sache!

    Wenn dieser Geist wieder „modern“ wird, dann ist die Erd‘ ein Himmelreich und Sterbliche den Göttern gleich.

    Die geistige Tat über das Gebet oder über die Meditation oder auch nur über die Reflexion der eigenen geistigen Haltung dürfte ein gutes Training für die Reaktivierung unserer geistigen Fähigkeiten sein. Wir sind ja auch durch die Überbetonung der Vernunft und des möglichst „sachlichen“ Denkens ganz schön aus dem Gleichgewicht geraten.

    Danke Dir Der Wolf!
    Danke Dir Annegret!

    Clara

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